Mein Jahr als Au Pair

Bainbridge Island, 2012 / 2013

01Februar
2013

Hawaii!

Am 18.1. war es endlich so weit, es ging für Jana, Lara und mich nach Hawaii!

Am 17. war Janas Geburtstag und wir haben noch zusammmen bei uns Torte gegessen und dann haben Lara und Jana be mir übernachtet, weil es morgens einfacher ist zur Fähre (5.20) zu kommen.

Am Freitag (18.1.) sind wir dann um 7 Uhr am Flughafen gewesen und mussten voller Entsetzen feststellen, dass unser Flug einfach mal 14 Stunden (!!) Verspätung hatten. Alle haben sich total aufgeregt und es hieß, dass es wohl Probleme mit dem Flugzeug gab. Es wurde versucht alle Passagiere auf andere Flüge und Airlines umzubuchen aber natürlich war alles asgebucht als die Familie vor uns dran war. Somit haben dann alle einen Essenvoucher (insgesamt für uns drei 250 dollar, die wir auch alle schön ausgegeben haben für essen vom flughafen-somit haben wir imerhin geld für essen die ersten tag gespart ;)) und ein Hotelzimmer für den Tag zur Verfüfung gestellt bekommen.
Der Tag war einfach echt stressig und nervig. Wir mussten uns erstmal von dem Schock erholen, Hostel und Shuttle umbuchen und haben versucht was bei der Airline zu erreichen, aber mit wenig erfolg. Das Hostel hatte sich aber auch nicht mehr gemeldet und da es zwischen 12.30 und 8 niemanden an der rezeption hat, waren wir auch noch ohne Hotelzimmer für die Nacht.

Um 11.40 ging dann endlich der Flug nach Honolulu auf der Insel Oahu. Dort angekommen gab es wieder ein großes trara um endlich ein hotelzimmer von der Airline zu bekommen. Und wieder musste der Shuttle umgebucht werden. Naja nachdem wir dann erst um 5.30 im Hotelzimmer waren, hatten wir etwas mehr als eine Stunde zeit zum schlafen. Um 11 Uhr waren wir dann endlich im Hostel.

So richtig viel war mit uns auch nicht mehr anzufangen, aber da wir jetzt nur noch 2 1/2 Tage auf der Insel hatten, blieb uns keine Zeit zum ausruhen. Wir sind dann nur Waikiki und Honolulu zu dem Scooterrental gelaufen (mit 40 Minuten Umweg - warum sollte auch mal was ohne verspätung gehen?:D). Um den Roller zu mieten hatten wir vorher schon einen groupon gekauft für 50 dollar, womit wir jeweils einen roller für 3 Tage ausleihen konnten. Nachdem wir bezahlt hatten, gings dann ans eingemachte. Jana und Lara waren vorher schon so aufgeregt, dass es leider nicht so gut geklappt hat mit dem Roller fahren. Einer von uns (ich will ja niemanden in die Pfanne hauen :D) ist dann auch noch fast gegen die Wand gefahren... Wir haben uns dann dagegen entschieden, auch weil es irgendwie nicht so die beste idee war, ohne schutzkleidung auf den vollen straßen von honolulu zu fahren. Außerdem konnten wir damit nichtmal über die ganze Insel fahren. Wir haben uns dann für Sonntag ein Auto gemietet, was uns sehr viel sinnvoller erschien :)


Ansonsten waren wir dann noch in Waikiki am 5 Minuten entfernten Strand und haben so einige Bilder gemacht und hatten wie die ganze Zeit eigentlich sehr viel Spaß!

Sonntag gings dann auf die schon vorher gebuchte Schorcheltour. Morgens wurden wir von einem Shuttel abgeholt und in den Westen der Insel gebracht. Es sieht überall soo anders aus! Sobald man aus der Stadt raus ist, ist vieles sehr vertrocknet und die Häuser sind sehr heruntergekommen!
Naja, die Tour startete von einem Resort aus, wo natürlich alles sehr grün und schön aussah ;)
Mit ca.20 anderes Leuten und dem Kapitän und seinem Helfer gings dann los in die großen Wellen der offenen See haha
Also naja, die Wellen sind zu dieser Zeit in Hawaii mit am höchste, was ich aber sehr cool fand :)uuuuund schon hatten wir die ersten Delfine gesehen! Wir sind in einer Zone gefahren, wo die wohl immer schlafen und dabei haben wir dann doch einige gesehen :) Wir haben dann gestoppt und sind schnorcheln gegangen um ein paar Fischlis und Schildkröten zu sehen. Schildkröten haben wir leider nicht gesehen, aber es war trotzdem schön.

 

Als wir dann alle wieder aufs Boot gegangen sind, haben wir versucht einen Platz zu finden, wo die Delfine sind, um mit ihnen zu schwimmen. Wir sind dann drei mal in das Wasser gegangen um das zu schaffen und ich glaube, wir haben gnz weit unten im Wasser einen Babydelfin gesehen :)
Wieder auf dem Boot haben wir auch Delfine aus dem Wasser springen sehen (auch Babys). Und das Beste kommt noch ;)
Am Schluss waren wir dann noch auf der Suche nach dem Wal, der von einigen schon am Anfang gesehen wurde. Und plöööötzlich kam der riiiiiiiesige Wal neben uns aus dem Wasser. Und es war riiiiiiesig. Leider hat niemand ein wirklich gutes Bild machen können, da es so unerwartet war. Der Kapitän meinte, er hätte noch nie einen Wal von so nahe gesehen. :)


Danach gab es dann Lunch und um 4 wurden wir von einem Shuttle abgeholt, der uns dann zu "Paradise Cove" gebracht hat, wo wir zu einem Luau gegangen sind. Das ist so eine hawaiianische Veranstaltung bei der man Blumenketten basteln kann oder mit dem Boot auf hawaiianisch übers Meer paddelt haha. Dann gibt es ein großes Dinner (Buffet mit 600 Leuten, yay ;) Hat aber gut geklappt!) mit verschiedenen Vorführungen, Tänzen usw. War auf jeden Fall cool das mal gesehen zu haben! Um 11 oder so waren wir dann wieder im Hostel und hatten einen super guten Tag!

Montag (Martin Luther King Day, official holiday) haben wir dann um 8 Uhr das Auto abgeholt und sind zum Diamond Head gefahren. Dort mussten wir dann ca 1 Stunde rauflaufen und hatten dann eine wunderschöne Aussicht über Waikiki mit den wunderschönen Hochhäusern ;)
Danach wollten wir dann eigentlich am Hanauma Bay, einem sehr begehrten und angeblich sehr sehenswerten Beach schorcheln, aber leider gab es keine Parkplätze mehr und somit sind wir dann weiter die Ostküste hochgefahren. Unser nächster Stop war Lanikai beach, an dem wir dann auch nochmal gestoppt haben und Bilder gemacht haben. Leider war es an dem Tag echt kalt, sodass wir nicht ins Wasser gegangen sind.
Danach waren wir dann an der Northshore und haben uns die riesigen Wellen und all die vielen Surfer angeguckt die sehr weit im Meer drin waren und die Wellen genoßen haben :)
Den wunderschönen Sonnenuntergang haben wir uns dann am Turtelbeach von einer Hotel Lobby aus angeguckt haha

Dienstag ging es dann auch leider schon wieder nach Hause, diesmal ohne Verspätung^^ Da wir mittags geflogen sind, konnten wir Oahu von oben sehen, was sehr beeindruckend war, da die Wolken echt hinter den Bergen zurückgehalten wurden, wie ich das so schön im Erdkundeprofil gelernt hat :) Und den Sonnenuntergang haben wir abends dann auch noch gesehen, auch was ganz besonderes wie wohl diese gesamte Reise :)



Um 1.30 Dienstag Morgen war ich dann endlich zu Hause im Bett :)

Allgemein haben wir uns die ganze Zeit super verstanden und auch mit dem Stress hatten wir sehr viel Spaß!

05Januar
2013

Weihnachten, Silvester & Geburtstag der twins

Da ich mich ja schon lange nicht mehr gemeldet habe, gibt es jetzt einiges zu berichten :)

 

Weihnachten lief typisch amerikanisch ab, Christmas Eve (24.12) gab es ein großes Abendessen mit einer gutbefreundeten Familie und deren Kindern. Christmas Day (25.12) wurde ich dan um 7 von den Kindern geweckt und wir saßen ganze zwei Stunden am falschen Tannenbaum und haben Geschenke ausgepack! Auch ich hab super viele Geschenke bekommen und mich riesig über jedes einzelne gefreut, genau so wie die Kinder :)
Eigentlich geht meine Gastfamilie wohl immer zu Dim Sum (Asiatisch) nach Seattle und guckt sich danach specail Lebkuchenhäuser an, aber Raul war krank und somit konnten wir morgens/mittags nichts machen, Lisa war relativ enttäuscht, weil das halt ihre Tradition ist. Abends waren wir dafür aber in Silverdale im Kino und haben "The Guardians" geguckt, ein super cooler Kinderfilm über den Weihnachtsmann, den Sandmann, die Zahnfee, Jack Frost und den Osterhasen :)

Adventskalender Christmastruck von der Feuerwehr! Christmastree

Wie sich am nächsten Tag herrausstellte, war Raul doch etwas ernsthafter mit Magen und Darm krank und hat Lisa angesteckt. Zwei Tage später war Claire krank und abends Daniel. Ich dachte, ich hätte super deutsche Abwehrkräfte aber nein, ich wurde natürlich auch krank - silverster. Wenn schon, denn schon.

Für SIlvester (New Years Eve) sind wir (Lara, Lisa, Jana, Paula, Anna und ich) extra nach Vancouver mit den Bus gefahren um dort ins neue Jahr zu feiern. Da ich mich aber am 31. morgens übergeben habe, lag ich den ganzen Tag im Bett und hab mich dann um halb 4 aufgerafft und fertig gemacht, weil wir tickets für einen Partybus hatte, der uns zu vier Clubs bringen sollte. Und so ganz alleine im Hostel wollte ich halt auch nicht bleiben. Also bin ich mit und hab dann eigentlich fast nur auf die Jacken aufgepasst, weil mir bei jeder Bewegung schlecht wurde.. Das coole war, die Busse waren Schulbusse die uns durch die Stadt gefahren haben! :D Naja, wäre ich nicht krank gewesen, wäre der Abends seeeehr gut gewesen ;)
Ach so und am Schluss wurde ich aus einem Club geworfen (nach Mitternacht), weil ich auf der Bank geschlafen habe, da ich halt total kaputt war. Der Securityman dachte aber natürlich ich wäre so betrunken und deshalb sollte ich sofort gehen. Als ich dann meine Jacke aus dem Jackenstapel suchen wollte hatte ich aufeinmal eine leere Flasche Tequila in der Hand. Der Securityman hat sie mir aus der Hand gerissen und meinte: Was ist das?! Ich hab natürlich gesagt, dass es nicht meine ist, aber dann wollte er mir endgültig nicht mehr glauben, dass ich nicht betrunken bin hahaha Die haben mich dann noch drei mal gefragt, ob ich eine Flasche Wasser haben will und mir dann am Ende einfach eine in die Hand gedrückt. Ich musste einfach nur lachen, weil die mir einfach nichts glauben wollten und mich behandelt und angeguckt haben als wäre ich die vollste Person im Club :D:D Das Gute war, dass ich eh gehen wollte und nur auf die anderen gewartet hatte und eine kostenlose Flasche Wasser hatte, das im Hostel eh ausverkauft war :D

 

Wie ich dann noch erfahren habe, war Audrey in der SIlvesternnacht auch krank, somit sind wir jetzt alle durch damit und auch wieder gesund :)

Ach so und Sonntagabend waren wir noch bei der Suspensionbridge, die mit ganz vielen Weihachtslichtern dekoriert war und sehr hübsch aussah. Nur leider waren einige Teile gesperrt, da es so dunkel war.

Suspensionbridge

Naja und gestern hatten die twins Geburtstag - 5 Jahre alt sind die jetzt! Ich bin froh, dass sie nicht so mit Geschenken überhäuft wurden, wie man das manchmal von anderen Au Pairs hört. Wir haben dann auch etwas besonderes gemacht: In Bremerton (50 Minuten entfernt) gibt es ein Indoorspieleland, mit einer Hüpfburg und Rutschen und sowas. Da haben wir dann Lara mit ihren Hostkids getroffen und die hatten super viel Spaß zusammen :)

Abends gabs dann Essen das die Twins sich gewünscht haben - Chickentenders und Gurke haha Und natürlich Kuchen. Also eher gesagt ein Tortenkunstwerk ;)

Heute hatten Audrey und Daniel dann ihre Party im Gym, wo es ein Trampolin usw gibt und sie rumspielen konnten. Es gab eine Schnitzeljagd und am Ende natürlich Cupcakes und Geschenke :) Das ganze war für die beiden einfach super anstrengend und am Ende lagen die Nerven einfach blank, aber naja :) Allgemein war es eine sehr schöne Party.

In Zwei Wochen geht es für Jana, Lara und mich schon für 5 Tage nach Hawaaaaaii :D

24Dezember
2012

Vancouver & Leavenworth

Hallo meine Lieben, tut mir Leid, dass ich mich ewig nicht gemeldet habe, aber es war ein wenig stressig die letzten Tag.

Vorletzte Woche war ich zusammen mit 5 anderen Au Pairs in Vancouver, BC um dort Laras 19. Geburtstag zu feiern (dort ist darf man nämlich mit 19 in die Clubs :D). Wir sid um 7.30 mit dem Boltbus in Seattle losgefefahren. Paula musste dann erstmal wieder zurück auf die Insel kurz bevor wir in den Bus engestiegen sind weil sie das wichtige Dokument um das Visa gültig zu machen nicht mit hatte.. Aber zum Glück ist sie später dann mit einem anderen Bus nach gekommen. Die Fahrt nach Vancouver dauert ca 3 Stunden. Als wir angekommen sind, gings erstmal ins Hostel und dann wieder zurück um Paula abzuholen. Dann wars eigentlich auch schon ziemlich spät und wir haben uns fertig gemacht. Zwei Freunde von Lara sind noch ins Hostel gekommen, die machen nämlich gerade Work and Travel in Kanada. Später gings dann auf die Granvilstreet, wos etwas seltsam war. eigentlich war es ähnlich wie auf'm Kiez nur kleiner und nicht so cool ;D Und da gab es einfach kaum Menschen in unserem Alter, alle waren bestimmt über 30 und das war schon seltsam.

Naja insgesamt hatten wir sehr viel Spaß an dem Abend :)

Am nächsten Tag sind wir dann bei Regen zum Stanleypark gefahren und haben uns Totempfähle  angeguckt und sind dann um 5.30 mit dem Bus wieder nach Seattle gefahren :)

 

Da Jana und ich jetzt jeden Donnerstag Playdates mit unseren Kinder haben, haben wir uns mal an unsere Urlaubsplanung gemacht und nach Vancouver einen Flug nach HAWAII gebucht & ein Hostel in Waikiki. Als Lara das gehört hat, hat sie sich entschieden auch mit zu kommen und somit geht es für uns vom 18-22.1.2013 nach Oahu :D

(Quelle: http://www.beachbelievers.com/blog/2011/01/10/beach-destinations-you-must-visit 24.12.2012)

Dieses Wochenende war ich Samstag mit Jana in Silverdale shoppen. Hier gibt es einfach ALLES im super sale vor Weihnachten. Jana hat Geschenke für ihren Freund gekauft und für sich selber eine Winterjacke, die so ähnlich aussieht wie meine und 50% reduziert war! Außerdem haben wir zusammen Mützen gekauft die auch 55% off waren :D und noch so andere Sachen, alles reduziert natürlich :D Abends sind wir dann nach 6 Stunden shoppen totmüde ins Bett gefallen...

Um morgens um 7 wieder aufzustehen, da wir zusammen mit meiner Gastfamilie nach Leavenworth, dem bayrischen Dorf hier in den Bergen Washingtons gefahren sind.

Dort gabs sooo viel Schnee, richtig schön! Die Kinder sind vondaher fast die ganze Zeit Schlitten an so einem kleinen Berg gefahren und ich hab Jana rumgeführt, da ich ja schon einmal dort war. Wir hatten super viel Spaß dort :)
Um 15 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gefahren, was sich allerdings als etwas schwieriger erwies als erwartet. Da es um 12 Uhr ungefähr wieder angefangen hat zu schneien, kamen einige Menschen nicht wieder zurück auf ihre Hütten in die Berge weil die Straßen gesperrt wurden.
Bei uns hieß es unsere Straße wäre frei, aber auch dort gab es viel Neuschnee und man musste super vorsichtig fahren. Sogar aufm Highway lag viel Schnee und Eis. Und natürlich haben wir keine Winterreifen, weil es hier in Seattle ja nur regnet und nie schneit. Aber Raul hat das super gemeistert und nachdem wir noch schnell Dim Sum in Seatlle gegessen haben (wo wir Christmas Day schon wieder hingehen..) sind wir auch sicher im verregneten Bainbridge angekommen ;) (Bilder folgen)

 

Heute ist Christmas Eve und ich habe schon ganz viele liebe Nachrichten von Freunden und Verwandten bekommen und bin super froh, dass alle meine Karten anscheinend rechtzeitig angekommen sind :)

Nachdem ich heute morgen geduscht habe, bin ich dann leider erstmal vor den Augen der Kinder die Treppe runtergefallen. Jetzt tut mein Steißbein weh undvorallem mein Unerarm, an dem ich ne heftige Schwellung sofort danach bekommen habe. Naja, heute Abend kommt eine befreundete Familie und wir essen zusammen Dinner. Heute Nach kommt natürlch Santa und dann gehts nach Seattle und ins Kino abends haha :)

Und somit wünsche ich euch allen

 

FROHE WEIHNACHTEN!

03Dezember
2012

Mexicooo!

Vom 19.11. bis zum 27.11. war ich mit meiner Gastfamilie und deren Verwandtschaft in Mexico, Cabo San Lucas/Los Cabos. Rauls Tante und Onkel haben in dem Hotel wo wir waren (Hacienda del Mar - http://www.haciendadelmar.com.mx/) einen timshare und haben uns daher eingeladen. Außerdem waren ihr Sohn mit der Familie (2 Jungs 6+8 Jahre alt) und ihr anderer Sohn und die Tochter mit.

Da wir in unserem Raum nur zwei Betten und ein Sofa hatten und die Tante & Onkel mit vier leuten 6 Betten (ja es war seltsam), habe ich dort ein Bett bekommen und mir dann ein Zimmer mit der Tochter geteilt.

Das Wetter und das Hotel waren super! Jeden Tag fast 30°C Und das Meer war so warm, dass man das gar nicht richtig gespührt hat beim Baden. Und es war sooooo salzig, unglaublich!

 

Das Hotel ist auch nur ein bisschen groß, mit 5 Restaurants und 8 Pools! Einer davon war ein Infinitypool, wo es also so aussieht als wenn der Pool ins Meer übergeht. :)
Ansonsten war das Essen in den Restaurants super teuer (25$+ pro Essen, Thanksgivingbuffet 54$!) und es gab Leute mit Karts die einen Hin und Her gefahren haben. Wir sind Dienstag dann erstmal zu Walmart gefahren alle zusammen und haben Essen fürs Frügtück usw eingekauft, sodass wir nicht immer im Ressort was kaufen müssen. Abends haben wir dann immer zusammen entweder im großen Zimmer gegessen oder im Restaurant.

 

Mittwochs waren wir in Cabo San Lucas am Hafen und haben nach einem Boot geguckt mit dem die Männer der Runde fischen fahren können. Wir sind dann alle zusammen mit einem kleinen "Glassbodenboot" gefahren, was super cool war, vorallem für die Kinder. Die haben sich so unglaublich gefreut! Was ich am coolsten fand war, dass wenn die Fischerboote in den Hafengekommen sind, die riiiiesigen Seelöwen hinten auf die Boote springen um sich Fisch abzuholen. So cool!

 

Donnerstag war dann Thanksgiving. Wir waren so gut wie den ganzen Tag am Pool mit den Kindern. Da wir im Walmart Luftmatratzen und Poolnoodeln gekauft haben war das ganze für uns auch etwas einfacher. Auch wenn die twins sich zumindest über Wasser halten können, brauchen sie eben noc viel Hilfe. Aber alleine in dieser Woche hat sich ihr schwimmen unglaublich verbessert! Das doofe war nur, dass die beiden Cousins nicht schwimmen konnten und man da dann auch noch aufpassen musste, dass da niemand untergeht.. aber naja, ging alles gut :)
Abends gab es dann ein unglaublich leckeres Buffet und abends sind wir dann alle "stuffed like a turkey" ins Bett gefallen hahaha :)

An dem Abend gab es dann noch etwas ganz besonderes für die Twins: ihr erstes sleepover! Sie konnten mit ihren Cousins in einem der Zimmer in zwei Betten zusammen schlafen. Nachdem aber der Fernsehr ausgegangen ist, hatte Daniel keine Lust mehr und wollte zu Mama hahaha Audrey ist dann zu mir ins Bett gekommen und Claire hat mit Marina in einem bett geschlafen :) Immerhin war es für Audrey ein halbes Sleepover, weil sie ja nicht bei Mama und Papa im Zimmer geschlafen hat :)

 

Freitag waren wir dann an einem Ministrand, an dem niemand war! War halt ganz gut, dass Rauls Tante und Onkel schon seit Jahren immer nach mexico fahren und sich auskennen :D Dort konnten wir dann zum ersten Mal im Meer schwimmen und das war sooo schön! An unserem Strand im Hotel ist die Unterströmung sehr extrem und die Wellen super hoch, viel zu gefährlich zum Baden. Trotzdem waren jeden Tag Menschen im Wasser.. unglaublich. Aber immer wieder hat man gehört das eben auch Leute dort sterben oder gerettet werden mussten. Schön doof.

Samstag waren wir dann an einem anderen Strand, wo man Schnorcheln konnte! Das war einfach nur cool, auch wenn ich mich ein wenig überwinden musste. Abends haben wir dann den Fisch gegessen, den die Männer am Tag davor gefangen haben, soo lecker war der! Die FIsche waren wohl riesig - über 40pounds haben die gewogen! Wir haben auch noch Fisch mit nach Hause genommen und werden den bald essen, yummii!

Sonntag sind wir dann um 5.40 Uhr MORGENS aufgestanden um den wunderschönen Sonnenaufgang zusehen.

Ansonsten waren wir den ganzen Tag am Pool und ich hab Aquaaerobic mit den Omis gemacht und Mexicanisches Bingo gespielt haha und ich hab erst dann meinen ersten Sonnebrand gehabt! Unglaublich... und erst gestern hab ich gepellt haha

Abends waren wir dann alle zusammen in einem Fischrestaurant essen, da alle außer uns am Montag nach Hause geflogen sind.

Montag waren wir dann bis Mittags als die anderen abgereist sind am Pool und sind dann in ein anderes Zimmer im Hotel umgezogen (alles etwas kompliziert). Abends waren wir dann nochmal lecker mexikanisch essen. Nachts hab ich dann mit Daniel in einem Bett geschlafen und das war sooo süß! Er istimmer angekommen und hat gekuschelt, die ganze Nacht :D

Morgens sind wir dann ein letztes Mal zum Pool gegangen und dann um 5 Uhr nachmittags wieder nach Hause ins verregnete Seattle geflogen.

Am 30.11. hab ich bis 11.30 Nachts noch den Adventskalender für die Kinder vorbereitet und aufgehängt uns sie liiieben den einfach!:)

Heute haben wir dann unseren Fake Weihnachtsbaum mit allen möglichen Weihnachtsornamenten geschmückt. :)

19November
2012

Ab morgen heißt es: Welcome to Mexico!

Die letzten Wochen waren nicht wirklich spannend. Letztes Wochenende habe ich Samstags gearbeitet und Sonntag habe ich es geschafft drei Wochen von meinem UCLA class aufgeholt. Bald bin ich aber wieder zwei Wochen in Rückstand, weil wir morgen für neun Tage nach Los Cabos/Cabo San Lucas fliegen!

Mittwoch hab ich mich mit Patty, Flavie, Anna, Lara und Jana beim Mexicaner getroffen, als Abschiedsessen für Flavie & Patty weil sie leider heute nach Portland umgezogen sind :/ Das gute ist, das man da ja gut shoppen kann (tax free) und wir sie dann auch gleichzeitig besuchen können :D

Außerdem war ich in den zwei Wochen 5 mal bei Crossfit, was ich ganz gut finde :P Man merkt einfach schnell dass alles immer noch derbe anstrengend ist, aber man nicht mehr so krassen Muskelkater hat und nach einem Tag doch wieder normal laufen kann :P

 

Samstag hab ich mich mit einem neuen Au Pair, Tabea, getroffen. Wir waren zusammen in Silverdale zum shoppen. Abends war ich bei ihr und ihrer Gastfamilie zum essen eingeladen. Da gabs dann Sushi für 15 Leute und leckere selbstgemachte japanische Vorspeisen. Yummmiii. Danach haben wir dann den neuen Twilight-Film (Breaking Dawn Part 2) geguckt. Nachdem wir dann nach der Werbung festgestellt haben, dass wir im falschen FIlm sitzen, sind wir doch noch schnell ins andere gelaufen haha Der Film war einfach nur gut fand ich!

Heute bin ich dann mit Lisa und Claire auf ihren Schwimmwettkampf nach Kirkland gefahren. Vorher waren wir noch zusammen in Bellvue in einer riesigen Mall. Die war richtig gut! Ich hab mir zwar nichts gekauft, aber mir einen Weihnachtswunsch angeguckt und Lisa hat sich nach langem hin und her doch ihr altes, kaputtes iPhone gegen das neue eingetauscht.

Beim Schwimmwettkampf war eigentlich alles wie bei uns. Viele Leute, wenig Sitzplätze und Hitze. Das einzige was anders war, war dass bevor die Schwimmer aus dem Wasser waren sind gleich schon die nächsten gestartet und alles ging zügig. Aber auch die waren 15 min im Rückstand ;). Das seltsamste fand ich aber, dass auf einmal alle aufgestanden sind und die Nationalhymne gespielt wurde. Da war ich zum Glück auch nur leicht überfordert mit haha :)

 

Sooo und nachdem ich heute zum Dinner wieder Sushi gegessen habe, geht es dann morgen auch gleich um 6.20 mit der Fähre nach Seattle und zum Flughafen nach Mexico!
Ich bin mal echt gespannt wie das wird. Wir sind da mit Verwandten von Raul und Lisa hat mir schon die dollsten geschichten von Mexico erzählt, sodass ich gar nicht mehr richtig weiß, ob ich das noch so gut finde da hin zu fahren haha. Naja, immerhin haben wir Pools & 30°C. Aber im Meer kann man bei uns nicht schwimmen weil es zu gefährlich ist, dafür müssen wir wohl immer mitm Auto zu einem Strand fahren haha

Gerade packt Lisa noch die restlchen Sachen mit den Kindern und die sind einfach nur gut drauf und total aufgeregt :D

Ach ja und als ich heute nach dem langen Tag nach Hause gekommen bin, hat Audrey Lisa umarmt und als sie mich gesehen hat ist sie aufgesprungen und wollte nur noch zu mir :) Außerdem meinte sie gestern als ich nicht dabei war, dass ich das beste Au Pair bin und sie erinnere sich an alle haha :) So eine süße Maus!

 

In mexico werde ich kein Internet haben, das hundert Sterne resort möchte dafür nämlich 25$ am Tag haben. Also melde ich mich in ca. 10 Tagen ;)

02November
2012

Happy Halloweeeen!

Gestern war dann endlich der 31.10., also wirklich Halloween.
Nachdem es schon so einige Gelegenheiten für die Kinder gab ihre Kostüme anzuziehen, durften sie die dann auch nochmal in der Schule tragen und Nachmittags bin ich dann mit den Zwilligen verkleidet in die Stadt gegangen. Dort waren so gut wie alle Geschäfte geschlossen und die Straße gesperrt. Die Verkäufer standen verkleidet vor den Geschäften und haben Süßigkeiten an alle verteilt.
Bei Mora, dem super Eisladen hier, haben die Grundschullehrer sogar umsonst an jeden eine Kugel Eis verteilt! Ich hatte das Gefühl, jedes Kind der Insel war dort. Außerdem wurde dann noch gruselige Musik auf der Straße gespielt und es gab einen Zombietanz, den wir aber leider nicht gesehen haben.

Abends sind zu uns nach Hause dann noch ein paar Familien gekommen. Unser „dinner mit ein paar Familien“ ist dann schon wieder fast eine kleine Party gewesen mit ca. 15 Kindern – alles anscheinend ganz normal hier.
Die großen Kinder sind zusammen durch die Nachbarschaft gezogen zum „trick&treating“. Ich bin mit meinem Gastvater, dem Hund, einem Bollerwagen und den Zwillingen von Haus zu Haus gegangen. Alles war irgendwie ein wenig unheimlich, weil es hier auf der Insel keine Straßenlaternen gibt und von daher ist es immer überall stockdunkel. Die Zwillinge haben super lange durchgehalten den ganzen Tag und am Ende einen ganzen Korb voller Süßigkeiten gehabt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass Halloween in Amerika einfach super ist, dass sich durch den ganzen Oktober zieht. Am besten finde ich aber, dass sich sogar so gut wie alle Erwachsenen verkleiden und sich alle unglaublich viel Mühe mit den Kostümen geben!

 

(leider habe ich keine Bilder, weil ich Nachmittags meine Kameria vergessen habe und Abends natürlich draußen wieder mal alles viel zu dunkel war...)

28Oktober
2012

Halloween Party!

Gestern wars dann endlih so weit, unsere eigene Halloweenparty konnte steigen!:)

Seit Wochen ging es schon um die Vorbereitung von Essen, so weit es ging. Zum Beispiel habe ich 90 Muffins gemacht die wir eigefroren haben und dann Donnerstag wieder aufgetaut um sie zufrosten. Alleine mit dem frosting habe ich 5 Stunden am Freitag verbracht. Leider bin ich seit Donnerstag schon wieder krank, sodass ich da erstmal nicht mihelfen konnte, sondern erst mal im Bett lag. Aber Freitag habe ich mich dann ein wenig besser gefühlt und bei den Vorbereitungen mitgeholfen.

Zu Essen gab es: Chilli, Kürbissuppe, Datteln mit Bacon umhüllt, Mummy dogs (Würtchen mit blätterteig umwickelt sodass sie aussehen wie Mumien), Eier mit Füllung, Käse, mariniertes Gemüse, Salamie, Cracker, Weintrauben, Dips, selbstgemachte Schokolollies uuund meine Cupcakes. Das alles haben wir dann Freitag und Samstag größtenteils vorbereitet, mit der Hilfe von Jana und Rauls Stiefvater der gerade zu besuch ist.

Außerdem mussten wir ja noch alle Tische usw umräumen und aufräumen.
Lisa hat so mit 100 Leuten gerechnet! Wie viele es dann waren, weiß ich nicht genau, aber ich glaube weniger^^

Um 6 war dann alles fertig aufgebaut und alle hatten ihre Kostüme an. Also konnte es losgehen. Insgesamt war es laut, warm, aber lustig ;) Ich durfte auch Freunde einladen, also waren Jana, Lara, Lisa (alle deutsch) und Patti und Flavie da. :)

Ich denke alle hatten viel Spaß und  man konnte echt süße Kostüme sehen, sogar die Erwachsenen verkleiden sich hier gerne!

Danach sind wir Au Pairs dann noch zu einem haunted house, also einem Geisterhaus gefahren. Ich mag sowas ja eigentlich gar nicht, aber der Gruppenzwang macht es möglich..

Als wir ankamen hat uns schon jemand richtig erschreckt als er uns verfolgt hat und einen auf Monster gemacht hat. Wie sich herausgestellt hat, gehörte der nicht mal zu dem haunted house. Auf dem Rückweg waren es dann schon zwei Männer die uns so doll erschreckt haben, dass Lara und ich erstmal weggerannt sind. gaaaanz witzig fand ich das ja -.-

In dem Haus war es gruselig und witzig ;) Eigentlich meinten alle, dass es für Kinder ist, aber es war halt ab 13 Jahren und wir fanden, dass super gruselig also haha :)
Zum Glück haben dadrinnen ganz viele Kinder mitgespielt und nicht nur Erwachsene. Aber auch das war unheimlich, weil die einen immer verfolgt haben sodass man weitergehen musste. Und als man dann rausgeht und denkt alles sei vorbei, kam nochmal ein Mann mit einer Kettensäge und läuft hintereinem her. GAAAANZ WITZIG! ;)

Heute, Sonntag hab ich erstmal schön bis 12.30 geschlafen und muss nochmal an meiner UCLA class arbeiten und mich erholen.

19Oktober
2012

Pumpkin walk

Wie ich ja schon mal geschrieben habe, meine Gastfamilie LIEBT Halloween. Schon am 1.10. hatten wir die ersten Kürbisse und seitdem wird imer wieder das Haus mit neuen Sachen dekoriert. Überall haben wir kleine Kürbisse, Spinnen oder Hexen. An den Wänden hängen Bilder von Hexen und Geistern, an der Treppe und draußen hängen orange/lila Lichterketten, die Fenster sind beklebt und auf der Treppe wurden Papier Mäuse angeklebt. ALLES ist Halloween hier. Sogar Teller und Käsemesser hat Lisa haha

Naja Heute ging es nach dem Dinner zum langersehnten Pumpkinwalk in einer Gärtnerei. Wir waren schon 20 Minuten vor der Eröffnung da und es war voll. Viele Leute warteten vor den Toren. Das besondere war, dass einige Kinder und auch Erwachsene schon ihre halloweenkostüme tragen. Meine Gastkinder waren die coolsten überhaupt. Irgendwie waren sie farblich und auch insgesamt ziemlich auffällig sodass wir städig auf die tollen Kostüme angesprochen wurden. Aber sie sahen auch einfach super aus! Claire hat ihr Kostüm mit Lisa sogar zusammen gebastelt.

Beim Pumpkinwalk geht man dann einen kleinen Weg durch den Wald und am Rand  sind Lichterketten und viele Kürbisse. Diese sehen alle super unterschiedlich aus, weil sie von Familien zur Verfügung gestellt wurden. Es gab sooo coole Kürbisse!

 

Danach sind die twins dann in das Bouncehouse und zu den Spielen gegangen wo sie Ketten als kleine Preise gewinnen konnten. Dann hatte Daniel aufeinmal so Hunger und hat sich deswegen nicht gut benommen, sodass wir nach Hause mussten.
Sehr schade, weil wir den Pumpkinwalk erst im Hellen gegangen sind, damit die Kinder später beim zweiten Mal im Dunkeln keine Angst mehr haben. Dumm gelaufen, dann gab es eben nur einen Walk im Hellen ;)

Insgesamt war es einfach super voll und Lisa meinte, es ist total leer und normalerweise ist viiiiiiel mehr los. Naja, Amerika eben :P

17Oktober
2012

zwei Monate Amerika

ARGH! Ich habe gerade 15 Minuten an einem Blogeintrag geschrieben und danach war alles weg. Das werde ich jezt nicht noch einmal so ausführlich alles schreiben.

Das Wichtigste letzte Woche war, dass ich erfahren habe, dass ich mit nach Mexico fahren kann mit meiner Hostfamily, aber das Flugticket und ein wenig Essen wohl selber bezahlen muss. Da alleine der Flug schon über 800 Dollar kostet, musste ich erst einmal ein paar tage überlegen, ob ich das wirklich möchte. Da ich aber sonst 9 Tage über Thanksgiving ganz alleine, sogar ohne Hund hier in dem Haus wäre und ich wohl erstmal nicht wieder die Chance bekommen so günstig nach Mexico zufahren, habe ich dan Mittwoch Tickets gekauft und fahre am 19.11. nach Mexico in dieses Hotel:

http://www.haciendadelmar.com.mx/

Ansonsten war ich mit Lisa bei Crossfit und hatte danach vier Tage Muskelkater..

Freitag hatte Mama dann Geburtstag und meine Familie war bei uns leckere selbstgemachte Paella essen.
Samstag gab es dann das richtige Geburtstagsessen, das ähnlich wie meins war. Krabbenfrikadellen, Kartoffeln, Gemüse und frischer Lachs. Nur dieses Mal hat Scott, der den Fisch auch fängt den Lachs draußen gegrillt. Das hat total ander geschmeckt als aus dem Ofen von Lisa, war aber auch lecker ;)

Sonntag waren wir dann (Papa, Mama, Magnus) nach einem leckeren, amerikanischen Frühstück in Seattle, bei typisch Washington Wetter: REGEN. Den wird es jetzt die nächsten Monate wohl genug geben. Zusammen ahben wir und dann das "spannende" Seattle angeguckt und waren Abends wieder auf der Insel essen.

Ich habe leider dieses Mal keine Bilder, da es bei dem Wetter auch nicht wirklich schön war Bilder zu machen.

Und ich bin schon zwei Monate her, die Zeit vergeht echt schnell! Ich hoffe, die restliche Zeit vergeht auch so schnell, damit ich euch alle bald wieder sehe!:)

08Oktober
2012

Vancouver!

Mittwoch war es soweit, meine Familie kommt mich besuchen! Abends war ich mit den Kindern alleine, weil die Eltern auf dem Madonna-Konzert waren und ich hatte eigentlich echt etwas Angst die ganze Zeit in diesem riiesen Haus im dunkeln. Also hier ist es ja halt stocckdunkel und alles voller Bäumen.

Um 9 Uhr sind dann Mama, Papa und Magnus kurz vorbei gekommen und haben mir einen kleinen Koffer nur mit Sachen für mich mitgebracht. Schokolade, Spekulatius, Dominosteine, Knorrtüten - ALLES war dabei und am wichtigsten: OHRSTÖPSEL! :D

Nachdem ich dann die ganze Nacht nicht geschlafen habe, weil das Lüftungssystem komischerweise die ganze Nacht an war, kam Daniel dann um 5.30 an und war der Meinung, dass er ganz unbedingt jetzt seine Klaviermusik hören muss. haha das fand Audrey natürlich nicht sehr witzig. Um 9.30 sind dann meine Eltern &Magnus gekommen um mich für unseren Trip nach Vancouver abzuholen. Da haben sie dann auch Lisa kennen gelernt.

Dann sind wir eigentlich nur den ganzen Tag Auto gefahren und Abends haben wir einen super schönen Sonnenuntergang in Vancouver gesehen!

(klickt auf die Bilder zum vergrößern)

Freitag waren wir dann auf der Suspensionbridge, eine riesige Hängebrücke im Wald! Das war SO COOL! Sogar Papa, der sonst immer super Höhenangst hat ist mit uns da drauf gegangen. Dann konnte man noch veschiedene Wege gehen, die von Baum zu Baum in ein paar Meter Höhe gebaut waren. Und am Schluss sind wir dann noch an einer Klippe langegangen, auch auf so einem Holzweg.

Danach sind wir noch ganz viel in der Stadt rumgelaufen und haben ein wenig geshoppt :P

Samstag sind wir dann wieder viel Bahngefahren um was von der Stadt zu sehen und viel rumgelaufen, z.B. auf dem Gelände der University of British Columbia.
Vancouver ist auf jeden Fall eine super schöne Stadt, aber was einfach seltsam ist, ist dass ALLE Häuser neu aussehen. Wie als wenn sie das alles in den letzten 10 Jahren gebaut hätten..

Abends haben wir dann noch festgestellt, dass wir ja in einer Straße noch gar nicht waren (sonst haben wir mit Auto und Bahn so gut wie alle Straßen downtown gesehen glaube ich haha) und sind dann da hin gegangen. ZUM GLÜCK! Das war dann nämlich super schön dort, weil es der alter Teil von Vancouver war, mit alten Häusern, vielen Shops und Restaurants.

Sonntag sind wir dann wieder mit dem Auto zurück nach Bainbridge gefahren und waren Abends noch auf der Insel essen. Nachdem meine Familie mich dann wieder "nach Hause" gefahren hat, haben sie dann auch endlich Raul kennengelernt.

 

Heute war dann für mich wieder ein ganz normaler Arbeitstag, außer dass ich morgens noch mal mit zu CrossFit gegangen bin! Es war ein wenig besser als letztes mal, aber mir war schon wieder echt schlecht teilweise. Es ist SO ein unterschied zu einem Fitnessstudio, so ging es mir dort nämlich nie! Aber ich werde das wohl weiter machen.

Für meine Familie geht es dann weiter in den Osten von Washington und am Freitag wieder zurück auf die Insel um Mamas Geburtstag mit mir zu feiern und am Wochenende Seattle zu sehen. Ich hoffe, dass Wetter wird nicht, wie es angesagt wird ... Regen :/

Wir hatten nämlich bis jetzt immer noch das beste Wetter!

02Oktober
2012

I'm sorry!

So langsam beginnt alles irgendwie zum Alltag zu werden und man erlebt nicht jeden Tag etwas Neues... und jeden Tag nur zu erzählen, was ich mit den Kindern gemacht habe ist ja auch nicht das Spannenste. Ich denke also, dass ichl ab jetzt wohl meistens nach meinem Wochenende berichten werde.

Dieses Wochenede hab ich meine Nächte immer mit Lara verbracht haha :-)
Freitag waren wir mit Falvie, Patty, Paula und Regina mal wieder Sushi essen (Ich war Donnerstag auch mit meiner Gastfamilie Sushi essen, aber bei dem teuren "echten" Sushirestaurant, dass ja so viel besser sein soll. Aber eigentlich haben wir nur ewig lange auf das Essen gewartet und so anders war es jetzt auch nicht. Aber weil das das Lieblingsrestaurant von Raul&Lisa ist und es ab heute -Montag- für immer geschlossen ist, weil die Besitzer wieder nach Japan ziehen, sind wir da noch ein letztes Mal essen gegangen.). War natürlich lecker wie immer,

Danach haben wir dann schnell noch einen McFlurry mit Oreo gegessen und Lara hat dan bei mir übernachtet, weil es Nachts hier soo stockduster ist (gibt ja keine Straßenlaternen hier auf der "armen" Insel..) und es viel Wild gibt, das gerne mal auf die Straße springt.

Am nächsten Tag musste ich dann von 10.30-6 arbeiten. Morgens sind Lisa und ich mit den Twins zum Soccer gefahren (war süüüß wie letztes mal) und nachmittags waren Claire & Audrey auf einer Geburtstagsfeier, sodass ich ein wenig "alone-time" mit Daniel hatten, in der wir in die Stadt gefahren sind zum Bummeln und Eisessen.

Da Lara auch arbeiten musste, aber bis Mitternacht, bin ich dann nach dem dinner zu ihr gefahren und ich hab ihr Gesellschaft geleistet. Morgens hat Lisa (ihre Gastmutter heißt nämlich auch Lisa^^) uns dann Ei mit Cornflakes gemacht, was erst eklig klingt, aber leider echt lecker ist. und es gab frischen Starbuckskaffee! Da sollte ich mal öfter übernachten :D

Sonntag hab ich dann nur aufgeräumt und die Betten gemacht, wie eine richtige Hausfrau haha und das, obwohl das beste Wetter war.. Denn eigentlich sollte das mein gesund-werde-Tag werden. Aber naja.

 

Ja es ist ja schon der 1. Oktober und deswegen wird jetzt die ganze Halloween Dekoration rausgeholt und bestimmt 10 Kürbisse haben wir auch schon. Lisa LIEBT Halloween. Die Kinder angeblich auch, haben aber einfach vor aaaaallleeeem Angst.:)

Mittwoch kommt dann schon meine Familie und Donnerstag-Sonntag fahren wir zusammen nach Vancouver! Darauf freu ich mich natürlich super doll und ein neuer Eintrag wird dann wohl in einer Woche folgen!

24Sept
2012

Port Townsend

Samstag musste ich morgens arbeiten und mit Raul zusammen die Twins zum Soccer bringen. Das war SO SÜß! Gaaanz viele kleine Kinder in Fussballklamotten rennen auf dem Feld rum und haben keine Ahnung :D Mädchen und Jungs spielen getrennt und ich habe dann bei Audrey zugeguckt. Auf einmal saßen alle auf dem Boden und meinten nur: i'm tireeeed, I'm hungry! haha die hatten einfach gar keine Ahnung, was der Sinn des Spiels war.. deswegen wurden dann kleine Spiele gemacht, so dass jeder etwas zu tun hatte.

Daniel war wohl ganz gut und hat sogar ein Tor geschossen!:)

Nachmittags bin ich mit Jana nach Seattle gefahren und sie hat mir ein paar andere Straßen gezeigt, in denen ich noch nicht war. Und natürlich haben wir wieder ein paar Klamotten eingekauft (unter anderem habe ich mir nochmal das gleiche Shirt gekauft, dass ich letzte Woche gekauft habe und mir gleich eingelaufen ist im Trockner. Das hat Lara jetzt und es asst wie angegossen ...). Auch den allerersten Starbucks habe ich gesehen, aber da war es unglaublich voll und die Leute standen bis vor die Tür um zu bestellen.

 

Sonntag bin ich dann mit Lara nach Port Townsend zu fahren. Dort wollten wir uns dann mit Stephen und Tyler treffen, die beiden, die wir vor ein paar Wochen auf der Fähre kennen gelernt haben. Stephen konnte dann doch nicht, weil er arbeiten musste (er ist irgendwie sowas wie ein Chef in einem "grill", aber naja, so wirklich haben Lara und ich das noch nicht verstanden :D). Mit Tyler sind wir dann zum Bunker am Strand gefahren. Dort saßen wir oben und haben das schöne, aber doch kalte Wetter genoßen und über Gott und die Welt geredet. Das war ganz cool!:)

Ansonsten ist Port Townsend echt nicht wirklich spannend, aber einen Besuch mal wert gewesen ;-)

Heute hab ich erstmal 13 Stunden geschlafen,  weil ich erst um 12 Uhr arbeiten musste. :-) Aber dafür geht es mir im Moment nicht soo gut, ich werde jeden Tag ein wenig kränker... Ein dickes Dankeschön an Daniel, von dem ich das habe. Dafür liebe ich die Kinder & Preschool jetzt schon..

Außerdem startet heute mein UCLA online class, bei dem ich jede Woche eine Aufgabe bekomme und die bearbeiten muss. Am Ende (Feburar) habe ich dann meine 6 geforderten Credits und darf wieder ausreisen :P

19Sept
2012

über die vergangenen Tage

hmm ja also Dienstag war ich mit den Twins erst bei Daniels Piano lesson und nach der Preschool beim Schwimmunterricht. Danach hatte Daniel dann schon wieder Piano, aber grouplesson. Alles aber ein wenig viel an einem Tag, was man Abends dann auch gerne ma zu spüren bekommt ;)

Nach dem dinner wurde ich dann von Patti, Flavie und Jana abgeholt und wir sind zusammen nach Poulsbo zu Mora, dem Ice cream laden gefahren und haben uns dort mit Lara getroffen. Das Eis war natürlich wieder mal uuunglaublich lecker. Wir saßen in Sichtweite zu Moras, dem angeblich besten Eisladen in ganz Amerika und dann kam doch tatsächlich jemand zu uns und meinte, wo man denn hier richtig leckeres Eis essen kann. Wir haben uns ja schon ein wenig veräppelt gefühlt ;) Ganz nebenbei hat er uns dann auch noch zu seinem Hockeyspiel in Bremerton eingeladen haha. Alle wollen hier immer reden..

 

Heute wollte ich dann meinen dritten Anlauf starten, nach Silverdale zu fahren und meine Social security number zu beantragen. Und das wäre schon wieder fast gescheitert, denn als ich los fahren wollte, war natürlich die Batterie leer. Naaaa toll! Ein Danke an die Kinder, die die Türen einfach nicht richtig schließen :P Naja, Lisa hat es dan auch nochmal versucht und dann Raul angerufen, ob er Zeit hat schnell von der Arbeit her zu kommen und mir Starthilfe zu geben (ist echt gut, dass er jetzt auf der Insel wohnt :P). Dann kam plötzlich Lisas Freundin, da sie ein Treffen hatten und meinte, sie könnte mir auch helfen und Schwups, ging alles wieder :D Und da sag nochmal einer, Frauen könnten nicht mit Autos ;)

In Silverdale hab ich dann meine SSN beantragt und mir meine langersehnten Ohrstöpsel gekauft. Ich hoffe, damit wach ich nicht jeden morgen gegen 7 auf, obwohl ich länger schlafen könnte..

Danach war ich dann mit Audrey bei der group violin lesson, wo ich letzte Woche auch schon war. Danach hab ich einfach immer Kopfschmerzen haha Leider klingt ds nämlich immer alles andere als gut, einfach nur total schief ;) Aber süß ist es schon, vorallem wenn man sieht, wie gut vierjährige Geige spielen können! Audrey hat bis jetzt aber nur eine Box, die aussieht wie eine Geige, damit sie lernt damit umzugehen.

Ja morgen werd ich wohl mit Cora und Jana (zwei deutsche Au Pairs) Sushi essen gehen, worauf ich mich total freue! Leider kein all you can eat für9,90 :( Sushi ist unglaublich teuer hier :/

und mein Wochenende ist auch schon wieder durchgeplant :)

16Sept
2012

Mein Wochenende

Samstag hab ich morgens 2 1/2 Stunden gearbeitet und danach mit Svea und anschließend mit meinen Eltern und Oma und Opa geskyped, das war soo gut!:)

Mittags bin ich dann mit Lara nach Seattle gefahren, wo wir uns mit Lisa und Matilda (Schweden) zum shoppen getroffen haben. Und wir sin fündig geworden. :)
Danach haben waren wir mit drei weitern Au Pairs (Südafrika, Polen und ein male Au Pair aus Mexico) in einem Pub und haben draußen gesessen. Alles bei bestem Wetter!
Eigentlich wollten Lara, Oaula (Südafrika) und ich dann noch auf der Insel was essen gehen, aber in der Straße bei dem Restaurant war ein kleines Fest, sodass alles super voll war und wir nur draußen an einem Stand Pizza essen konnten..
Alles in Allem aber ein super Tag!

Heute sind wir dann schon um 6.30 Uhr MORGENS zur Fähre gefahren, um Kona in der Nähe von Leavenworth abzuholen. Er war eine Woche in einer anderen Familie, weil die mitihm auf Hundeshows gehen. Ich finds super witzig! Da sind wir dann hingefahren und als wir ankamen haben wir erfahren, dass Kona einen weiteren Titel gewonnen hat, weil er drei Wettkämpfe gewonnen hat! Es geht zum Glück nicht um Gehorsamkeit sondern um Schönheit und es ist so etwas wie eine Ralley. Irgendwie sind die Leute da alle etwas verrückt gewesen haha aber man hat super süße und vorallem die unterschiedlichsten Hunde gesehen!

scary dog! Hundeshow Rauch

Danach sind wir dann nach Leavenworth gefahren, dem bayrischen Dorf in Washington. Durch den Wald, wo das Dorf liegt gibt es nur eine Straße weit und breit und es gibt einfach nur Wald und Berge. Deshalb wollte da halt früher keiner hingehen und die Menschen haben die Häuser alle umgebaut, so dass sie aussehen als wäre man in Bayern und jetzt zieht es die Touristen nur so an. Es waren so viele Menschen da!

Am witzigsten fand ich eigentlich den Weihnachtsladen, der sooo kitschig war!

(wenn ihr auf die Fotos klickt werden sie größer ;) & mehr Bilder gibts auf Facebook!)

Im Winter werden wir wohl nochmal hinfahren, bei Schnee sieht das ganze ja alles etwas anders aus.

Achja und teilweise sieht man im Hintergrund auf den Bildern den Rauch, der durch die vielen Waldbrände hier entstand. Alles hat gestunken und war total nebelig, sehr seltsam..

14Sept
2012

My birthday!

Gestern war mein "großer Tag", mein 19. Geburtstag. Als ich morgens runter zum frühstücken gegangen bin, waren zwar alle da, aber keiner hat mir gratuliert oder irgendwas gesagt! Super komisches Gefühl! Ich war so froh, dass sie uns auf der Orientation schon erzählt haben, dass hier immer erst Abends gefeiert und auch gratuliert wird. Schon komisch morgens nicht mit Geschenken und Kerzen empfangen zu werden..

Der Tag war ganz normal, ich hab gearbeitet und Lisa hat ganz viele Sachen für mich und meine "Party" besorgt.

Zum Dinner sind dann noch vier Freundinen gekommen (Au Pairs, 2xdeutsch, 1xfranzösisch und 1xitalienisch ;) ) und Lisa hat richtig leckeres Essen gemacht! Lachs, so etwas wie Frikadellen mit Krebsfleisch und Krabben, Kartoffeln und Bohnen.. Wie immer alles ohne Soße hier haha :)

Anschließend haben wir dann meinen riiichtig coolen birthdayscake gegessen!
Lisa ht gesagt: Eine Kerze steht für die vergangen Jahre, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich jetzt bin, eine Kerze für das jetzige Jahr und die dritte Kerze für die folgenden Jahre. :)

birthdaycake!

Der war super yummi mit Teig in dem so viel Schokolade war, dass er schwarz war und Himbeeren. mmmh! Neben bei durfte ich dann endlich die Geschenke auspacken. Ich hab tolle Geschenke von meiner Familie aus Deutschland bekommen (Amazongutscheine ohne Ende + wunderschöne Perlenohrringe und die drei Bücher von "The Hunger Games") und von meiner Gastfamilie hab ich auch so einges bekommen, ebenso wie von meinen Freundinen. Jetzt kann ich ewig mit Gutscheinen bei dem super Eisladen hier essen, weil ich gleich zwei Gutescheine geschenkt bekommen habe dafür!:) Dann gabs noch Nagellack, Armreifen, einen coolen Bainbridge Island Pullover und deutsche Süßigkeiten, die aber in Amerika gekauft wurden haha!

Alles in Allem war das ein sehr schöner Abend!

 

Heute war ich dann mit meinen Kleinen im Kino und wir haben "Finding Nemo 3D" geguckt, der heute erst rauskam. Wie immer, war das natürlich nicht wie in einem deutschen Kino, sondern ich musste erstmal rausfinden, dass man die Karten draußen um die Ecke kauft und man sich hinsetzen kann, wo man will! Naja, und Findet Nemo war eigentlich wie immer haha

10Sept
2012

Crystal Mountain

Sonntag war ich mit meiner host family beim Crystal Mountain. Die Fahrt dahin hat echt lange gedauert, da wir nicht mit der Fähre und dann erst durch Seattle gefahren sind, sondern den langen Weg auf dem Festland. Als wir dann in den Bergen waren, war es unglaublich nebelig. Man konnte einfach gar nichts sehen, was beim Autofahren dann irgendwie nicht mehr ganz so witzig war.

Als wir dann endlich einen Parkplatz gefunden haben nachdem wir aus dem Nebel rausgefahren sind, haben wir festgestellt, dass wir wohl die Ausfahrt zum Crystal Mountain verpasst haben. Also sind wir zurück durch den Nebel zum nächsten Parkplatz gefahren und haben dort andere Touristen gefragt, wo wir hin müssen. Diese meinten dann, das wir fast da sind, noch ca. 20 Minuten weiter in die Richtung. Na toll, das war natürlich die Richtung, aus der wir ursprünglich gekommen sind, also sind wir einfach mal 30 Minuten zu weit gefahren.

Alles ohne Karte oder Navi.. Da hab ich dann doch Mamas gute Fähigkeit für das Kartenlesen vermisst ;-)

Naja, nachdem wir angekommen sind, sind wir mit der Gondel den Berg nach oben zum Restaurant gefahren. Eigentlich hätte man wohl eine richtig schöne Aussicht gehabt, aber wir haben ungefährt gar nichts gesehen, nicht man die nächste Gondel, weil es so unglaublich nebelig war. Oben angekommen haben wir dann in dem höchsten restaurant in Washington Mittags gegessen mit schrecklich hellem, weißem Ausblick. Schade!

Gondel

Danach sind Claire und Raul dann den ganzen Weg (6 Meilen) runtergewandert. Lisa wollte das nicht, weil sie echt schrecklich Höhenangst hat und das war echt nicht mehr witzig für sie da oben... Der Kellner meinte, dass die twins das locker schaffen, aber die wollten das nicht, also hieß es Gondel runterfahren (im Nebel ohne Aussicht natürlich). Ich konnte mich entscheiden, aber ich hatte ja nur Chucks an und mit den Schuhen wäre das wohl etwas schwierig gewesen.

Als Claire und Raul dann nach 2 1/2 Stunden wieder unten waren, hat sich herausgestellt, dass das mit den Twins ganz und gar nicht witzig geworden wäre, weil es dort Brücken ohne Geländer gab oder man ganz dicht an der Klippe auf schmalen Wegen langgehen musste. Ich war froh, dass wir nicht mehr gegangen sind! Aber anscheinend sind Raul und Claire auch nicht den Weg gegangen, den der Kellner meinte. Er hat nämlich von der "fireroad" gesprochen, da wäre es wohl einfacher gewesen. Naja.

Im Winter gehts hier wohl öfter mal zum Ski fahren hin. Ich bin gespannt!:)

Zum Dinner waren wir dann auf dem Weg noch im "Red Robin", einem Kinderrestaurant, dass sehr lecker ist. Dort singen die Kellnerinen für die Geburtstagskinder immer ein Geburtstagslied und das passierte dann gleich drei mal. Meiner hostfamily ist dann eingefallen, dass ich ja auch nächste Woche Geburtstag habe und dann haben sie natürlich auch die Kellner gerufen. Neben dem tollen Lied gab es auch noch ein leckeres Eis. Meine hostfamily war davon total begeistert und wollte das ja schon immer mal gemacht haben.. Mir war es einfach nur peinlich haha

 

Auf der Rückfahrt hat Lisa mir dann erzählt, dass es heute nach stürmen soll und endlich mal regnen und es dadurch ab und zu mal zu Stromausfällen kommt. Aber letztes Jahr gab es nur einen und eigentlich ist es eher selten. Als wir zu Hause sind, hab ich dann eine der coolen fake-Kerzen bekommen, die mit Batterien betrieben sind und sollte mein Handy und Laptop lieber nochmal aufladen.

Kaum sind die Kinder zu Hause im Bett und wir sitzen zusammen in der Küche geht natürlich das Licht aus! Und es war stockdunkel. Ich bin dann nach oben gegangen und habe die Kerzen an die Kinder verteilt und Daniel hatte super Angst. Den ganzen Tag redet er von Monstern und Drachen und Nachts hat er dann immer Angst vor Albträumen.. Koooomisch ;)

Naja, nach einer Stunde war der Strom dann schon wieder da und alles nur halb so schlimm :-)

 

Heute war ich mit den Kindern in der Libary und im indoorpool. Nachmittags war Audrey dann aufeinmal verschwunden. Eigentlich wollte sie unten nur auf Toilette gehen und dann war sie weg.
Lisa, ihr student, Daniel und ich sind durch das ganze Haus gelaufen, haben alle Zimmer abgesucht und sie gerufen. Danach sind wir durch den Garten gelaufen, zu den Nachbarn und sogar zum Spielplatz. Keine Antwort. Nichtmal, als wir sie mit einem Lolli bestechen wollten.
Lisa hat natürlich Raul angerufen und der sogar die Polizei, weil Audrey einfach spurlos verschwunden war.
Dann haben aber Daniel und Natalie zum Glück Audrey gefunden. Natürlich im Badezimmer, wo wir bestimmt 5 mal geguckt haben. Da hat sie sich unter dem Waschbecken versteckt. SO EIN SCHRECK!

Naja, danach war zum Glück alles wieder gut und die Polizei musste nicht vorbei kommen ;-)

07Sept
2012

First time Crossfit!

... und auch neun Stunden danach gehts mir noch nicht super gut haha

Es war einfach super anstrengend. Für alle, die Crossfit nicht kennen, dieses Video gibt euch einen Einblick:

http://www.youtube.com/watch?v=tzD9BkXGJ1M

Also natürlich sind nicht alle Leute so krass drauf,wie die in dem Video, aber vom "feeling" her ist es schon so. Das Crossfit auf der Insel ist auch auf einem Hinterhof in einer kleinen Lagerhalle.

Am Anfang wärmt man sich auf, indem man die Straße einmal hochläuft (hier sind ja überall Hügel und Berge...). Trainiert wird in kleinen Gruppen, heute waren 5 Leute da und ich. Ich glaube, man kann entweder feste Tage buchen oder eine flatrate, sodass man hingeht, wann man Zeit hat. Nach dem Laufen machen dann alle noch andere Aufwärmübungen und danach gibt es einen Zeitplan in dem bestimmte Aufgaben erledigt werden müssen, wie z.B. Klimmzüge, Situps, SEILE HOCHKLETTERN (....), sowas wie Kniebeugen, dass man sich langsam auf einen Medizinball setzten muss und wieder aufsteht, Rudern an der Rudermaschine und noch andere Sachen. Das ganze geht eine Stunde und alle schwitzen wie die Schweine haha ;-) Die einzelnen Sachen sind ja eigentlich nicht so super anstrengend, aber alles hintereinander und schnell ist schon krass.

Aber naja, ich hatte "Glück" und hab nur ein leichtes Workout gemacht. Tony, der Trainier hat mir alles genau erklärt und war super nett. Ständig hat er gesagt "awsome" oder andere Sachen, die einen dann motiviert haben. Das war guuut!

Ich habe dann Sachen gemacht wie das auf den Ball setzen, Situps oder sogar Klimzüge.. Tony hat immer darauf geachtet, dass man das auch alles schafft und hat es dann je nach dem abgewandelt. Zum Beispiel bei den Klimzügen gab es dann so Gummibänder, in die man seine Füße stellt und man somit automatisch hochgezogen wird. Trotzdem noch anstrengend.

Naja Tony hat mich immer gefragt, ob es mir gut geht und natürlich hab ich immer gesagt, dass alles gut ist. Aber irgendwann war es das dann gar nicht mehr. Mir war unglaublich schwindelig und schlecht und ich konnte nicht mehr richtig hören, meine Beine waren total wackelig wegen den Übungen uuuund so weiter. Und das erkär dann mal auf englisch wenn es dir so schlecht geht. :D

Sowas hatte ich noch nie bevor und als ich mich dann hingesetzt habe und es mir langsam besser ging, ist mir eingefallen, dass ich nur morgens um 6.30 Uhr etwas gegessen hatte und es war jetzt schon 12.30 Uhr! Schade ;-) Aber man lernt draus und ich werde das wohl bald nochmal machen, Lisa hat dadurch schon richtig viel abgenommen und ist viel fitter geworden!

Ich spüre den Muskelkater schon kommen ;-)

02Sept
2012

Offroading

Heute war ich dann mit Raul & allen drei Kindern offroading, also Autofahren im Wald! Irgendwie war mir nicht ganz bewusst, was da auf mich zu kommt, hab ich im Laufe des Tages festgestellt..

Das Auto ist ja schonmal so ein Monster. Ein riiiesen Truck von 1987, in den man richtig reinklettern muss und der unglaublich laut ist.. also ich meine wirklich laut!

Nachdem wir dann fast eine Stunde nach Tahuya in einen offroading-Wald gefahren sind, gab es erstmal ein kleines Drama.
Wir haben Kona, den 11 Monate alten Labrador im Auto mitgenommen, warum auch immer. Wir haben eine kurze Pause für die Kinder und den Hund gemacht, bevor es losgehen sollte und dann passierte es. Raul hatte für Kona keine richtige Leine mit, sondern ein Halsband mit Elektroschocker. Als Raul Kona dann aus dem Auto gelassen hatte, war der Hund einfach total verängstigt, weil das Auto einfach so laut war und naj man hat auch immer jedes kleinste Loch der Straße gemerkt. Das alles war wohl etwas viel für den "kleinen", also ist er weggelaufen. Und natürlich auch nicht in den Wald, sondern auf die kurvige Straße.

Die Twins hatten super Angst um Kona und ich musste versuchen ruhig zu bleiben, obwohl das echt schwer ist, wenn man sieht wie der Hund immer weiter wegläuft auf der Straße und Raul & Claire rumschreien und ebenfalls auf der Straße laufen, wo vorher noch riesige Monstertrucks wie unser gefahren sind. Ich hab mir ja natürlich wieder schon das schlimmste ausgemalt, aber es ging zum Glück alles gut und Raul konnte Kona einfangen! Puuuh!:)

Kona :)

 

Und dann ging es los. Die Wege im Wald waren suuper eng, die Löcher sehr tief und die Steine hoch, aber wir haben natürlich alles mitgenommen und es ging stääändig hoch und runter. Am Anfang war es noch ganz witzig, aber nach vier Stunden ist es schon sehr anstrengend, nichtmal ein paar Sekunden ruhig zu sitzen. Ab und zu sind wir dann stehen geblieben und ausgestiegen, damit der Hund rauskonnte (der hat sich beruhigt und alles war dann gut) und die Kinder spielen. Da dies aber der heißeste Sommer seit den 40er Jahren ist und es seit Wochen nicht mehr geregnet hatte, war alles staubtrocken. Normalerweise gibt es sonst wohl riesige "Matschseen", in denen man auch gerne mal stecken bleiben kann..

Staaaaaub!

 

Zwischendurch durfte ich auch mal selber fahren, aber zum Glück auf einem normalen Waldweg mit Kieselsteinen und weniger tiefen Löchern ;) Das war eigentlich ganz gut, nur ich hab mich echt gewundert warum man das Gaspedal so schwer drücken konnte und man echt super viel Kraft brauchte. Als Raul und ich dann wieder getauscht haben, hat er angefangen zu lachen und meinte, dass er vergessen hat mir zusagen, dass ich die Bremse lösen musste. Oh man!:D

Hier ein zum Glück nicht ganz so verwackeltes Video, aber ich hatte ja schon ein wenig Angst. Claire ist gar nicht erstmitgefahren bei der Stelle haha. Wie man hören kann, sind wir teilweise mit allen Rädern runtergerutscht, obwohl das Auto ja 4Wheeldrive hat. Später ist Raul eingefallen, dass er vergessen hat die Räder umzustellen durch den Stress mit Kona am Anfang. Etwas verplant der Gute heute :)

http://www.youtube.com/watch?v=LU-qZPaGrzQ&feature=g-upl

Naja, insgesamt war es ganz gut, aber ich glaube, nocheinmal brauch ich das nicht. Außer vielleicht bei "normalem" Wetter in Washington.. bei Matsch ist das bestimmt noch mal ganz anders. Mal sehen was kommt!

01Sept
2012

Bumbershoot! 2012

Heute war ich mit Lara und Liza, zwei deutsch Au Pairs von AuPaireCare beim Bumbershoot, einem großen Festival in Seattle bei der Spaceneedle. Man konnte nicht nur Musik sehen, sondern auch Comedyshows, Ausstellungen oder Acrobatic. Wir haben uns aber auf die Musik beschränkt.

Spaceneedle

Um die verschiedenen Bühnen gab es einen Markt mit Klamotten und allerlei selbst hergestellten Sachen wie z.B. Armbänder und Hüten. Natürlich gab es unglaublich viele "Fressbuden".

Das Wetter war so super spitze! Morgens und abends war es zwar uglaublich kalt, weil es halt bald Herbst wird, aber tagsüber war es sonnig, wolkenlos und warm. Es gab sogar so viel Sonne, dass ich einen wunderschönen Sonnbrand im Gesicht bekommen habe.. :)

Nachdem es dann langsam voll wurde und los ging, haben wir uns "don't talk to the cops" angesehen und die waren echt verrückt! Die Musik war total eigen und die Bandmitglieder haben super witzig getanzt, aber irgendwie mochten alle diese Band, wie auch wir :D

Hier ein kleiner Einblick:

http://www.youtube.com/watch?v=8wjrqcv3qag&feature=g-upl

 

Später haben wir dann in der Keyarena Gotye gesehen, so wie viele andere tausende Menschen haha. Die Halle war echt gut gefüllt, aber Gotye war schließlich auch einer der mainacts :) Eigentlich waren die auch ganz cool, aber weil es drinnen natürlich dunkel war, wir endlich nach stundenlangem stehen endlich mal wieder saßen und Gotyes Musik nicht ganz so die aufregenste ist, war es teilweise echt schwer die Augen aufzubehalten. Und das bei einem super lautem Konzert haha1 Naja, am Schluss wurde dann natürlich noch "somebody that you used to know" gespielt, das wohl bekannteste Lied der Band. Alle waren total begeistert und konnten es auswendig mitsingen, das war schon cool!

(Davon hab ich natürlich auch ein Video gemacht, aber ehm ja, das ist ein wenig peinlich, weil ich auch mitsinge haha :D also leider wird es nicht veröffentlicht ;) )

 

Gegen halb 7 sind wir dann zur Fähre gelaufen und Raul hat Lara und mich dann am Hafen auf der Insel mit seinem Truck abgeholt. Erstmal bin ich gar nicht in das Ding reingekommen, weil es so suuuper hoch war haha! Und es hat mir doch etwas Angst gemacht, weil das Auto schon alt ist und eben ein "Offroadtruck" ohne jeglichen Komfort.. Und laut ist das Teil, holla die Waldfee! Ich bin mal gespannt auf morgen, wo ich mit Raul & den Kids zu einem Offroadplace fahren werde und sogar selber fahren darf, wenn ich möchte. Das werd ich mir nochmal überlegen ;) Bericht & Bilder folgen morgen!

Lara, ich, Liza

29August
2012

Puuuuh..

Die letzten Tage habe ich nicht so viel erlebt, aber es ist etwas wichtiges passiert. 
Eigentlich sollte Mittwoch die Schule für Claire beginnen, aber Dienstag morgen gab es 
dann einen Anruf, dass sie frühestens Dienstag nach "Laborday", also in einer Woche 
anfängt! Die Schule wird nämlich gerade neu gebaut, aber die alte Schule musste 
abgerissen werden, weil dort halt die neue Schule gebaut wird. Wir sind schon ein paar
mal dort vorbei gefahren und eigentlich wussten alle Menschen, dass die das niemals 
fertig gestellt bekommen.. 
Jetzt sind natürlich alle Familien sauer auf die Verantwortlichen. 
Ich meine, es gibt auch Menschen die arbeiten müssen und sich dann nicht um ihre 
Kinder kümmern können und schon gar nicht so spontan! Einige Familien sind auch 
extra wegen dem Urlaub früher aus dem Urlaub gekommen und wären auch noch 
länger geblieben, hätten sie es schon früher gewusst. Aber naja. 
Nun bin ich also immer noch für alle drei Kinder den ganzen Tag zuständig und Lisa 
meinte, die preschool für die twins wird bestimmt auch verschoben, denn eigentlich 
sollten sie eine Woche nach der normalen Schule anfangen, also Mittwoch in einer 
Woche. 
Darauf hatte ich mich eigentlich auch schon gefreut, weil ich dann Tagsüber eine 
Pause von drei Stunden hätte, was ja ganz angenehm wäre.

Heute war es mit den Kindern nicht ganz so einfach. Claire hat morgens geweint und
wollte mir nicht sagen warum und danach war sie dann ach ziemlich still und hat nur 
ihr Buch gelesen. 
Genau das selbe hatte sie am Abend davor auch schon und konnte ihren Eltern auch 
nicht sagen was sie hat. Lisa sagt, dass ist wohl einfach wegen der Schule, weil sie 
jetzt doch noch nicht angefangen hat und sie sich aber so viele Gedanken gemacht 
hatte, weil sie nur ein Mädchen aus ihrer neuen Klasse kennt und das Schuljahr wohl
schwer wird. 
Aber es geht wohl auch anderen Mädchen im Moment so, also muss ich mir keine 
Gedanken machen.

Audrey versucht mich im Moment ständig zu testen und weint dann, wenn  sie nicht 
das bekommt was sie will. Ständig kommandiert sie mich herum und wenn ich ihr 
sage, dass sie mich das auch nett fragen kann, macht sie das nicht, sondern weint 
und schreit. Danach meinte sie dann immer: "i want Fabi, i want Fabi" (das alte 
Au pair). Fand ich natürlich weniger witzig. 
Zu Hause war sie dann ständig an meiner Seite und ich musste alles mit ihr 
zusammen machen. Alles ein wenig verwirrend.

Daniel war der süßeste Junge überhaupt heute, auch wenn er das nicht witzig fand 
als ich ihm sein neues Hai-tshirt wegnehmen musste, weil er da Erdbeersaft drauf 
verteilt hat. Jetzt muss er ja warten bis ich das gewaschen habe und das konnte er 
nicht so ganz nachvollziehen. 

Aber dafür haben die Kinder vorgestern gesagt, dass ich die beste Köchin überhaupt 
bin (von den Au Pairs, was wohl auch nicht schwer ist. Lisa hat das am Telefon 
jemandem erzählt, nachdem ich Karotten geschält habe und Hack angebraten haha).
Mein "grilled cheese" ist nämlich perfekt und die Carbonarasoße von Knorr mit Pasta 
war "soooo yummi". Dabei fand ich das gar nicht, weil die Milch hier komisch ist, 
aber naja. Die Kinder haben viel mehr gegessen als sonst und waren total begeistert.  

Nur der Hund ist wirklich anstrengend. Schlimmer als ein 4. Kind ist das. 
Alles was er sieht und ca in sein Maul passt kommt da auch rein. Kuscheltiere, kleine
Spielzeugfiguren oder auch das gerade gelieferte Halloweenkostüm für Audrey, das 
danach im ganzen Garten verteilt lag. Das Dumme ist, dass er meistens denkt er 
könnte mit mitspielen und rennt dann wie ein Blöder durch den Garten mit den 
Sachen im Maul und manchmal weint dann jemand, weil das Lieblingskuscheltier 
durch den Dreck gezogen wird. 
Naja, er ist eben noch ein "puppy" und erst zehn Monate alt. 
Nur auf Lisa hört er richtig, sie ist das Alphatier für ihn, obwohl es eigentlich Rauls 
Hund ist haha. Bei ihm klappt das aber mit dem hören auch gut. 
Bei mir geht es normalerweise auch, nur nicht wenn er spielen will... 
Ich hoffe, das ändert sich noch.

 Guten morgen Deutschland, gute Nacht Seattle ;-)
28August
2012

second day off

Sonntag hatte ich dann meinen zweiten freien Tag und somit also das ganze Wochenende frei. Ich hatte anfangs die Wahl zwischen Clustermeeting, wo sich die Au Pairs von der Insel treffen oder einem Pferderennen südlich von Seattle mit der Familie. Eigentlich war mir klar, egal wofür ich mich entscheide, es ist eh das falsche, weil ich lieber zum anderen will, aber ich habe dann gesagt ich gehe zum Clustermeeting, um andere Au Pairs kennenzulernen.

Also bin ich dann um 12 Uhr zum Pool gefahren, wo ich Samstag schon war und wir auch Mitglied mit der Familie sind. In der erste Stunde waren ganze zwei weitere Au Pairs plus der Counselor (Maria ist für die Au Pairs und Gastfamilien bei Fragen und Problemen die Ansprechpartnerin) da. Um 1 Uhr kamen dann noch zwei Au Pairs dazu, die in einer Familie leben & arbeiten! Und das ist echt eine strange Sache.. Ein Au Pair kommt aus Italien, die andere aus Frankreich und die hostkids sind 2 1/2 Jahre alt (twins). Die beiden Au Pairs müssen durchgängig mit den Kindern auf ihrer Muttersprache mit ihnen reden, weil die Kinder mehrsprachig aufwachsen sollen. Ich glaube, die Nanny die sie noch haben spricht noch Spanisch oder so.. Nur auf Englisch können die Kinder keinen vollständigen Satz sagen! Ganz seltsam da, aber naja, die Au Pairs waren nett ;)

Ja, wir haben dann Pizza gegessen und Limonade getrunken und über dies & das geredet. Das Wetter wurde zum Nachmittag immer windiger und kälter, also hatte auch keiner Lust schwimmen zu gehen. Natürlich wäre ich dann doch lieber beim Pferderennen gewesen, was nur einmal im Jahr statt findet. Suuuuper.

Au Pairs beim Clustermeeting

Heute war ich mit den drei Kindern am Fay Bainbridge, einem Strand an dem viele alte Baumstämme aufeinander rumliegen auf denen die Kinder dann klettern können. Das Wetter war unglaublich schön und warm, die Kinder waren super und wir alle hatten Spaß!

 

Fay Bainbridge

 

Abends hab ich mich dann noch für 1 1/2 Stunden mit Jana und Doreen, zwei Au Pairs von der Insel getroffen. Eigetlich wollten wir Eis essen bei Moras, dem wohl No. 1 Eisladen in America, aber wir hatten dann doch alle keinen Hunger und deswegen sind wir nur zum Hafen und durch "downtown" (öh öh :D) gelaufen ;)

26August
2012

first day off

Erstmal muss ich noch von gestern erzählen. Daniel hatte seine Zahnop (er hat Metallkronen bekommen, glaube ich) und nachdem er dann mittags geschlafen und sich einmal übergeben hat, wollte er unbedingt rausgehen. Also sind wir anders als geplant alle zusammen zu Claires Chamber-Konzert gegangen. Es spielten ein Chello, eine Geige und ein Klavier (Claire) zusammen - und das SO gut!

Am nächsten Morgen, war Daniel dann wie ausgewechselt. Eigentlich sollte er 48 Stunden viel im Bett liegen und sich nicht all zu viel bewegen, aber Daniel ist rumgelaufen, hat gesungen und war unglaublich happy! Das war sein bester Tag seit ich hier bin. Vorher hatte er ja oft seine "fits", aber wir denken jetzt, dass das nicht nur wegen der Umstellung vom alten Au Pair zu mir ist, sondern dass er so starke Zahnschmerzen hatte. Jetzt ist er davon zum Glück befreit und fühlt sich richtig gut!

Als Aufmunterung ist Freitag dann auch noch sein Halloween Kostüm angekommen. Es ist SO süß! (ein richtiges Foto kommt noch, er wollte noch keine Bilder machen)

Daniels Halloween Kostum- a big green monster!

 

Ja, wie gesagt, heute hatte ich den ersten Tag "off", also frei. Da aber irgendwie alle anderen Au Pairs die ich hier bis jetzt kenne schon was vorhatten, bin ich zu Hause geblieben. Morgens sind Lisa und ich dann mit den Twins schnell noch mal nach Silverdale gefahren um Schulsachen bei Target und Stoff für Claires Halloween Kostüm bei Joans zu kaufen. Um 1 Uhr waren wir dann wieder zu Hause und Raul hatte in der Zwischenzeit Elisabeth, das erste Au Pair der Familie (Sie war zwei Jahre lang hier und ich bin jetzt das 4 Au Pair) von der Fähre abgeholt.

Eigentlich war ich heute für die Kinder den ganzen Tag abgeschrieben, da sie immer nur zu Elisabeth, dem ersten Au Pair gegangen sind, aber immerhin haben die kids sie Isabell genannt haha :) Aber sie war auf jeden Fall nett und es war ja auch nur ein Tag.

Da das Wetter heute unglaublich gut war, sind wir dann alle zusammen zum ersten Mal seit ich hier bin zum Pool gefahren. Außer Raul, der spielt nämlich gerade ein Spiel auf dem iPhone (Kingdom of War) in der Weltmeisterschaft und muss dazu 24 Stunden alle 5 Minuten spielen. Wenn sein Team verliert werden die zweiter... Ich musste einfach nur lachen, als Lisa mir das erzählt hat. Sie fand das etwas peinlich :)

Naja, beim Pool war es dann ganz gut! Das ist ein private pool von einem Golfclub, in dem man dann Mitglied sein muss um da rein zukommen. Es ist auch nicht gerade groß, aber es reicht für ein wenig Spiel & Spaß! Die Twins können zwar noch nicht schwimmen, spielen aber ganz viel im Wasser und tauchen usw. Das ist zumindest eine seeehr gute Vorraussetzung um bald schwimmen zu können. Mit Claire, der super Schwimmerin hatte ich dann auch meinen Spaß beim Fangen spielen im Wasser.

Abends haben wir dann zusammen etwas gekocht - Rindfleisch, Zwiebeln, Pilze in einer Soße aus Sour Creme und Nudeln. Das war ganz in Ordnung, aber nicht mein Lieblingsessen.

Und jetzt gerade sitze ich mit Raul und Lisa auf dem Sofa und ja, Raul spielt sein Spiel (bis 8 Uhr morgens..), Lisa guckt sachen am iPhone und ich schreibe meinen Blog. Gerade eben habe ich die Briefe mit meiner "washington state driver licence" und meiner Bankkarte bekommen! Super guter Abschluss des Tages, denn ich hab nur noch ca. 15$ bar!:)

 

Bankkarte und Führerschein Die amerikanische Antwort auf Franzbrötchen im norwegischen Dorf Polsbou?

24August
2012

Concert in the park

In ein paar Stunden ist meine erste Arbeitswoche um und ich habe das Wochenende "off", also frei! Samstag kommt zwar das erste Au Pair der Familie vorbei, aber villt finde ich noch jemanden, der mit mir nach Seattle fährt, damit ich das auch mal sehen kann! Sonntag habe ich dann mein erstes "Clustermeeting", wo sich alle Au Pairs der Insel von meiner Agentur am Pool treffen.

Die Woche verlief ganz in Ordnung, auch wenn es mit Daniel leider ein wenig schwierig ist, da ihm die Umstellung vom alten Au Pair zu mir immer noch schwer fällt. Heute wurde er an den Zähnen operiert und daher musste ich mit Audrey zusammen um 6.30 Uhr aufstehen, da alle anderen dann schon aus dem Haus waren zur Op. Claire hat bei einer Freundin geschlafen. Aber das ging alles gut und Daniel schläft jetzt auf dem Sofa.

Mittwoch hab ich dann zum ersten Mal drei andere Au Pairs kennen gelernt. Ich war mit meiner Gastfamilie im Battlepoint Park beim "Concert in the park", wo auch viele andere befreundete Familien mit ihren Kinder waren. Das ganze war kostenlos und alle saßen im Park auf ihren Decken und haben gepicknickt während eine Band Musik gespielt hat, dass war ganz gut! :-)

Concert in the park

 

Gestern Abend, also Donnerstag hab ich mich mit einem anderen Au Pair (Lara), die bei einer anderen Organisation ist bei Target in Silverdale getroffen. Und ich habe es mit einem super guten Orientierungssinn auf anhieb dorthin geschafft! Unglaublich!

Bei Target gab es dann ungefähr alles zu kaufen! Uns ist auch nichts eingefallen, womit man diesen Laden in Deutschland vergleichen konnte. Von Klamotten, über Möbel, Essen, Kosmetiksachen, Putzmittel und "Pizza Hut" gab es irgendwie von jedem etwas. Sogar Schuhe und Schreibsachen. Also halt alles haha :-) Sogar Nivea, was meine Gasteltern irgendwie gar nicht kannten!

 

Danach sind wir in die gegenüber liegende Mall gefahren, haben was gegessen und sind durch die Gegend gelaufen. Ich denke, wir haben uns ganz gut verstanden und werden öfter was machen, auch wenn sie ungefähr im Nirgendwo wohnt! Aber immerhin ist es auch "nur" 30 Minuten von Bainbridge Island entfernt und da ich sehr weit nördlich wohne, ist der Weg von ihr aus noch kürzer. Ach, und ihre Gasteltern bezahlen bis jetzt den Sprit! :D

20August
2012

1. Arbeitstag

Heute, Montag, war mein erster Arbeitstag von 8.45-3.45 Uhr. Ich hatte schon ein wenig Bammel am Anfang, einfach vor der gesamten Situation alleine mit den Kindern zu sein und ja. Aber das war völlig umsonst. Lisa arbeitet ja von zu Hause aus und vondaher war sie die ganze Zeit im Haus und ich konnte sie immer fragen, wenn irgendetwas war.

Ich war dann mit den Kindern draußen spielen und drinnen basteln & spielen. Die Twins sind SO kreativ! Ständig fällt ihnen irgendetwas neues ein was sie spielen wollen oder basteln (zb "Fairyhouses" für die Feen im Garten). Und wie das alte Au Pair schon zu mir meinte, spielen die beiden immer super gerne zusammen und sind nett zu einander.

Mittlerweile klappt das mit dem verstehen der Kinder schon immer besser. Anfangs war das echt hart, weil sie die Wörter so undeutlich aussprechen und ich einfach viele Wörter ja gar nicht kenne. Gestern hab ich sogar als einzige verstanden, dass Audrey "bracelet" und nicht "blanket" gesagt hat, so wie alle anderen dachten. Yeay! :D

 

Daniel & Audrey

 

Gestern Abend wollten eigentlich drei deutsche Au Pairs von der Insel zum dinner vorbei kommen, die haben dann aber leider kurz vorher abgesagt, weil sie kein Auto hatten, was Lisa und Raul etwas verwundert hat, da die girls eigentlich immer ein Auto haben (anders geht hier auch nichts glaube ich). Naja, da zu dem Zeitpunkt die Lasagne schon im Ofen war, können wir wohl die nächsten drei Tage noch davon essen.. (Leider gab es nicht die beste Lasagne der Welt von Svea, aber Lisas Lasagne mit Ricottakäse, Wurzeln, Pilzen,Zwiebeln,Hackfleischsoße & Käse war auch ganz gut ;-))

Morgen früh werden wir mir einen amerikanischen Führerschein besorgen, damit ich dann auch mit den Autos fahren kann. Danach bekomme ich dann noch einen Bankaccount für mein Taschengeld und eine social security number, ohne die in Amerika wohl gar nichts geht.

 

Für alle Kaffeliebhaber möchte ich nocheinmal erwähnen, dass Starbucks hier gegründet wurde und es ÜBERALL Starbucks gibt. In jedem Saveway (Supermarkt) gibt es sogar einen und ich hab schon mehr Starbucksläden gesehen als es in Norddeutschland gibt (gefühlt :P). Also: Kommt mich besuchen, meine Gastfamilie ist super gastfreundlich! :D

19August
2012

The first days on Bainbridge Island

Hallo meine Lieben :-)

Donnerstag Nacht bin ich nach einem verspäteten 7 Stunden 30 Minuten-Flug vom JFK-airport nach Seattle endlich am Ziel angekommen.

Der John F. Kennedy ist so unglaublich groß, das kann man sich nicht vorstellen! Anfangs sind wir von der Orientation aus mit dem Bus zu unseren Terminals gebracht worden und schon da sind wir ewig rumgefahren. Nachdem wir (ein brasilianisches Au Pair, Lais) von Terminal 3 zu 4 mit dem Bus gefahren sind, war alles nur noch verwirrend. Wir wussten einfaach gar nicht was wir machen sollten. Die Leute standen in verschiedenen Reihen und drumherum und saßen und es war seltsam. Die Durchsagen waren auch nicht zu verstehen, weil die gute Frau so schnell gesprochen hat. Dann mussten wir ständig andere Menschen fragen. Dann haben sie mit dem Boarden begonnen und irgendwelche Zonen aufgerufen und wir wussten immer noch nicht wohin und haben wieder gefragt. Naatürlich hatten wir komischerweise keine Zone. Schlussendlich wurden dann unsere Namen aufgerufen und wir haben einen Sitzplatz zugewiesen bekommen. Witziger Weise saßen Lais und ich fast nebeneinnder, obwohl die host families die Flüge selber buchen mussten.

Der Flug war ganz in Ordnung. Nicht spannend, sonder seeehr langweilig und einfach zu lang. Aber als wir in Seattle ankamen und die Rolltreppe hochgefahren sind um die Koffer zuholen, haben da schon unsere Familien gewartet. Leider haben wir uns dann aus den Augen verloren... Aber dafür haben Lisa und Claire (die Große, 9J.) auf mich gewartet! Das war super.

Nachdem wir die Koffer geholt haben und unser Auto gesucht haben (eines der vier...) sind wir losgefahren zur Fähre, mit der man Bainbridge Island von Seattle aus erreicht. Lisa und ich haben über einiges geredet und ich konnte ein wenig von der Skyline von Seattle sehen; das war super! Aber wir drei waren einfach sehr müde. Um 1.30 am waren wir dann zu Hause. Lisa hat mir noch schnell das Haus gezeigt, damit ich ungefähr weiß, was wo ist. Es ist riesig und super schön!

Seattle Skyline

Mein Zimmer ist ganz schön. Es hat dunkle, mintgrüne Wände, ein großes bequemes Bett, einen typisch amerikanischen Wandschrank und zwei Kommoden, eine davon mit einem großen Spiegel. KEINEN FERNSEHR! Und das für mich! Aaaaaber ich hab den Account von Lisa für eine Internetseite bekommen, wo ich so gut wie jeden Film bzw Serie sehen kann, die ich möchte.

Morgens war es dann ein wenig komisch, weil ich ja noch niemanden kannte, außer Claire und Lisa. Als ich aufgewacht bin habe ich die Twins (4Jahre) schon gehört. Nachdem ich schnell geduscht habe, bin ich nach unten gegangen. Nach 10 Minuten hat Audrey mir schon ihr "baby" gegeben. Ihr "baby" ist eine flauschige rosa Decke und sie ist ihr Ein und Alles! Daniel hat mich nach 5 Minuten schon umarmt und im Laufe des Tages haben sie "Isabell I love you" gesagt und Audrey hat mir einen Gute-Nacht-Kuss gegeben. Heute hat sie wohl auch gesagt, dass ich noch bleiben soll und nicht morgen schon gehen.

Ein guter Anfang! 

Die Kleinen sind suuuper süß, nur leider versteh ich nur gefühlte 30% von dem, was sie sagen.. Aber das wird noch! Claire erklärt mir alles, was ich nicht verstehe und ist schon sehr erwachsen, meiner Meinung nach.

Tagsüber haben wir Claire zum Schwimmtraining gebracht, Lisa hat mir mit den Twins Teile der Insel gebracht und Abends waren wir in Silverdale, das über die Brücke im Norden zu erreichen ist. Dort haben wir dann erst gegessen (ich hatte bis Abends nur ein Sandwhich zum lunch mit Peanutbutter and Jelly, von daher war der Burger das leckerste der Welt!) und sind danach bei "Costcos" einkaufen.

Cosco war unglaublich! Es war glaube ich wie in der Metro, aber da ich da noch nie war, war alles echt riesig. Es sah aus wie im Baumarkt, nur mit Lebensmitteln, Klamotten und Shampoo usw. Dort hab ich mir dann die wichtigsten Sachen in riiiiiesen Packungen gekauft, die bestimmt das ganze Jahr ausreichen! :)

  Costcos Meine Ausbeute bei costcos ;-)

Abends hab ich dann endlich Raul, den Vater, kennengelernt, weil er noch arbeiten war. Auch er ist super nett!

Heute, Samstag, durfte ich wie gestern wieder ausschlafen, aber naja, die Kinder sind nicht wirklich leise und deswegen bin ich um 8.15 am aufgestanden. Raul hat mir Pancakes mit choclate chips gemacht und die waren einfach lecker! Aber aus der Tüte, wo man nur noch Wasser hinzufügen musste...

Pancakes!

Später waren wir beim "farmers market", wo verschiedene Dinger verkauft werden, die auf Farmen erzeugt werden, zb Gemüse oder Statuen aus Metall. Und da gings dann los. Die Twins waren bis dahin die süßesten Kinder der Welt, aber als wir dann losfahren wollten zum Battlepointpark (in den die Kinder wohl gerne gehen), hat Claire vorgeschlagen "fairyhouses" zubauen, also kleine Häuser aus Blättern usw für Feen. Daniel war trotz des Lunch wohl noch hungrig, super müde und vorallem ist der Wechsel vom alten Au Pair (die Kinder lieben sie total!) zu mir echt schwer einzuordnen. Da wir keine Zeit hatten fairyhouses zu bauen, hat er angefangen zu weinen, schreien, rumzulaufen und sich nicht einfangen zu lassen. Die Eltern meinten, er hätte sowas noch nie gemacht und ICH hoffe, dass er das nicht wieder machen wird. Das war nämlich echt nicht witzig. Den ganzen Weg nach Hause (Battlepointpark fiel dann nämlich aus..) hat Daniel geweint und ist nicht richtig runtergekommen.. Raul hat die Twins dann schlafen gelegt und ich sollte dann zum ersten mal Autofahren.

Der Minivan ist natürlich ein Automatikwagen und ich bin bisher nur Schaltwagen gefahren. Eigentlich ging alles ganz gut, bis auf dass der Minivan echt richtig Power hat und ich mich daran erstmal gewöhnen muss und dass es eben keine Kupplung gibt ;-).

Abends hab ich dann allen ihre Geschenke gegeben und die Schokolade aus Deutschland, die sie alle lieben. Jeder hat sch gefreut und die Kinder haben nun noch mehr neue Spielzeuge ;-). Sie haben unendlich viele!

Ich habe schon so einige neue Leute kennengelernt und vieles von der Insel gesehen und sie ist so schön! Überall ist Wald und es ist sehr hügelig. Von einigen Plätzen aus kann man die Skyline von Seattle sehen und die Bewohner der Häuser an diesen Orten sind echt zu beneiden :-).

Ich bin gespannt, was die nächsten Tage so passiert und ob sich die Situation mit den twins noch verschlechtert oder sie sich schnell an mich gewöhnen können.. Natürlich hoffe ich Letzteres!

 

Bilder von der New York City Tour auf der Orientation:

Times square :) Top of the Rock! New York Skyline

14August
2012

Welcome to the United States!

Und schwupps bin ich da - im Sheratonhotel in Stamford, Conneticut! Hier werden wir (wir sind sage und schreibe 237 Au Pairs!) auf unsere 12 Monate in Amerika mit unsere neuen Familie vorbereitet.

Abererstmal zurück zum Anfang. Samstag hatte ich eine sehr nette Abschiedsfeier mit vielen lieben Freunden und meiner Familie... Aber dann musste natürlich neben Kuchen und Gegrilltem doch noch die ein oder andere Träne verdrückt werden. Abschied nehmen ist eben doch nicht so einfach, wie man vielleicht manchmal denkt.

Sonntag musste ich dann aber doch noch einmal meinen eigentlich schon fast fertig gepackten Koffer auspacken und aussortieren, denn mit so vielen tollen Abschieds-geschenken hatte ich dann doch nicht gerechnet! Aber natürlich musste alles mit. Schlussendlich waren es dann im Koffer 23,9 Kg und 10,4 kg Handgepäck... Na mal gucken, ob das klappt ;-)

Gestern um 9 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von meinen Allerliebsten! Und das war echt schwer. Aber so ging es zum Glück auch den anderen 13 Au Pairs, die mit mir aus Hamburg über Frankfurt nach Newark geflogen sind. Um 4pm Orstzeit (16 Uhr) waren wir dann endlich angekommen - an der Schlange vor der immigration! da mussten wir dann auch nochmal ca. 40 Minuten warten. Aber alle haben die nötigen drei Stempel auf ihr Visum bekommen und damit sind wir nun offiziell in Amerika angekommen!:)

Nachdem wir dann auch den Zoll überstanden haben mussten wir aber nochmal 2 Stunden auf andere Au Pairs aus Kolumbien und Mexico warten, damit wir endlich mit dem Bus nach Stamford fahren konnten. Wir waren so schrecklich müde. Aber natürlich mussten wir im Hotel nach einer Stunde Busfahrt noch die wichtigsten Informationen bekommen und konnten erst danach unsere Zimmer beziehen (gegen 9.30pm denke ich).

Natürlich haben wir alle seeehr gut geschlafen, egal wie unbequem das Beistellbett auch war, auf dem jeder der drei Zimmerbewohner einmal schlafen muss (ich war die erste und es war unglaublich unbequem!). Ich bin mit einem Au Pair aus Österreich und einen aus Brazil in einem Zimmer und beide sind sehr nett!

Das Frühstück war eher uncool. Harte Bagel, Obstsalat der nur nach einer Obstart schmeckt (und die schmeckt wie alles zusammen haha) und Müsli das wohl nach Knäckebrot schmeckt. Naja, das muss man ja auch nur noch zwei mal überstehen.

Danach heißt es den ganzen Tag: listen, listen, listen! und lachen, denn die Frau, die uns die amerikanische Kultur durch Beschreibungen und Geschichten näher zu bringen, ist schon sehr witzig! Sie erzählt uns alles mögliche über Amerikaner, ihre Kultur, die Kinder, unser Leben in Amerika und und und. Irgendwie kann man sich das auch nicht wirklich merken.. aber ganz wichtig: NEVER EVER, NEVER, NEVER,NEVER,NEVER shake a baby! dazu mussten wir uns sogar ein Video angucken, mit Kindern, die durch das "shakenbabysyndrom" ihr Leben lang behindert sind und mit Eltern, deren Kinder durch soetwas gestorben sind. Das war dann eher weniger witzig.

Nach dem Lunch (Tacos mit Reis, Hackfleisch, Tomatensoße & Salat) hat jeder von uns dann seine "travelinformation" bekommen, also erfahren, wie man Donnerstag weiter zu der Familie reist. Wie ich schon wusste, flieg ich um 7pm am John F. Kennedy Airport los und bin um 10.30pm in Seattle (nochmal 3 Stunden Zeitverschiebung). Danach ging der Spaß dann wieder von vorne los, wieder 4 Stunden zu hören..

Abends nach dem Dinner (Pizza, Salat und zum Nachtisch Cookies haha) hab ich mich dann mit vier deutschen Au Pairs auf die Suche nach der Mall gemacht, die eiiiigentlich gleich eine Straße weiter sein sollte. Aber irgendwie haben wir sie erstmal nicht so richtig gefunden, bis wir zu Fuß ins Parkhaus gegangen sind und da endlich einen EIngang gefunden haben. Die Amerikaner erreichen eben irgendwie alles nur mit dem Auto, zu Fuß geht hier kaum jemand.

Morgen kommen dann Menschen vom American Red Cross zu uns und machen einen Erste Hilfe Kurs fur Kinder und wir dürfen wieder ewig lange zu hören. Um 5pm fahren wir dann mit dem Bus nach New York City und machen da eine Rundtour mit allem drum und dran. Ich bin eine der Glücklichen, die diese Tour von ihrer hostfamily bezahlt bekommen hat!:-)

Da wir erst spät im Hotel sind und morgens schon um 6.30a.m. aufstehen müssen, muss ich mal sehen, wann ich dazu komme, über die NYCtour zu schreiben. Ich hab leider bis jetzt auch nicht wirklich spannende Bilder machen können... Aber die kommen dann mit dem nächsten Bericht bestimmt!:)

New York City aus dem Bus fotografiert

09August
2012

Nur noch wenige Tage..

... und dann geht es endlich los! Ich werde am 13.8.2012 um 10.15 Uhr mit einigen anderen Au Pairs aus Norddeutschland mit dem Flugzeug Richtung Frankfurt starten. Dort treffen wir wohl auf andere Au Pairs und nach einem zwei Stündigen Aufenthalt fliegen wir los in die große weite Welt. Amerika wartet auf uns! Wir alle werden ein Jahr als Au Pair bei einer Gastfamilie verbringen und hoffentlich Erfahrungen für's Leben machen.

Die ersten 4 Tage verbringen wir in einem Hotel in Stamford, NJ, ganz in der Nähe von New York, wo wir noch einmal auf die wichtigsten Dinge, wie z.B. Erste Hilfe am Kind vorbereitet werden. Danach geht es für jeden Einzelnen zu seiner Gastfamilie und ich werde die nächsten 12 Monate auf Bainbridge Island, WA verbringen.

Doch vorher passiert noch so einiges. Ich muss meine Koffer packen, das Handgepäck zusammen suchen und vorallem mich von allen lieben Menschen hier zu Hause verabschieden. Dazu werde ich noch eine Abschiedsfeier haben, die hoffentlich nicht all zu traurig wird! (Bilder werden dann bei meinem nächsten Beitrag folgen.)

Eiiigentlichen war ich bis jetzt immer ganz cool dieser Situation gegenüber, aber so langsam werde ich doch nervös ;-) Aber ich freue mich riesig auf mein neues Leben in einer neuen Umgebung!

Ich werde also versuchen das nächste Jahr regelmässig von meinen neuen Erfahrungen schriftlich aber auch mit einigen Bildern zu berichten!

 

Bis dahin,

eure Isi!

04August
2012

Aller Anfang ist schwer..

Ich denke, einige von euch haben bestimmt schon meine Zeitungsartikel im Wochenendanzeiger gelesen, ich poste sie aber trotzdem nochmal für alle, die sie noch nicht gelesen haben und um sie in Erinnerung zu behalten Zwinkernd

(Ich weiß, sie sind sehr lang, aber vielleicht nehmt ihr euch ja die Zeit und lest noch einmal, wie es mir in den Wochen der Vorbereitung ergangen ist.)

 

Artikel Nr. 1

Abitur – und dann?   

Dassendorf (ino) - Für mich stand schon seit der 9. Klasse fest, dass ich nach dem Abitur an der Alfred-Nobel-Schule Geesthacht unbedingt nach Amerika als Au Pair gehen will. Damals lebte meine Cousine für ein Jahr dort und hatte eine wunderbare Zeit mit ihrer „host family“.

Da mir der Umgang mit Kindern gut gefällt und ein Jahr „Lernpause“ nach 13 Schuljahren nicht schlecht ist (obwohl man nebenbei trotzdem vieles lernt!), ist dies für mich eine gute Alternative zum freiwilligen sozialen Jahr, wie es einige aus meinem Jahrgang anstreben. Ich wollte aber mehr als das. Au Pairs lernen eine andere Kultur und neue Leute kennen; gleichzeitig verbessert man seine Englischkenntnisse und wird erwachsener, denn schließlich trägt man Verantwortung für eines oder mehrere Kinder!

Das Au Pair soll wie eine große Schwester für die Kinder sein und wird als Familienmitglied in der Familie aufgenommen. Unterkunft und Essen sind frei und es gibt 195 US-Dollar Taschengeld pro Woche. Somit hat man die Kosten für die Au Pair-Organisation (zurzeit 625 Euro für Vermittlung inklusive Flug nach und von New York) schnell wieder raus. Doch es kommen weitere Kosten in  Deutschland dazu, wie Visum, Impfungen oder der internationale Führerschein.

Doch wieder zurück zum Anfang meiner Bewerbung. Schon im Sommer 2011 bewarb ich mich mit 17 Jahren voller Vorfreude bei der Agentur AIFS, da eine Freundin und meine Cousine mit dieser ihr Au Pair-Jahr geplant hatten und sehr zufrieden waren. Doch irgendwie ließ ich die Bewerbung etwas schleifen, da ich doch mehr Zeit investieren musste, als ich gedacht hatte und schließlich musste ich noch etwas für die Schule tun. Das Abitur stand im Frühjahr 2012 an.

Im Winter 2011 bat ich Vertrauensleute, „childcare-“ und „character-references“ über mich auszufüllen. Sie bestätigten meine Erfahrungen in Kinderbetreuung, denn ich musste davon mindestens 200 Stunden nachweisen. Kein Problem, da ich seit 2006 ehrenamtlich bei der DLRG Schwarzenbek tätig bin. Auch durch Babysitting oder Nachhilfe geben kann man diese Stunden sammeln. Die „character-reference“ füllte meine Klassenlehrerin aus und bestätigte, dass sie mir die Tätigkeit als Au Pair zutraut.

Danach schrieb ich einen „host family letter“, einen Brief, in dem ich mich und meine Familie vorstellte, meine Hobbies und meine Erfahrungen in der Kinderbetreuung beschrieb und erklärte, warum ich als Au Pair nach Amerika gehen möchte. Dieser Brief erschien in meiner Onlinebewerbung, die sich potentielle Gastfamilien ansehen konnten.

Der nächste Schritt war ein Interview mit einer Mitarbeiterin vom American Institute für Foreign Study AIFS. Davor war ich sehr aufgeregt, weil ich im Internet schon gelesen hatte, dass der Test nur auf Englisch stattfindet und wenn man ihn nicht besteht, man nicht einreisen darf. Horror! Doch im Nachhinein betrachtet wäre diese Nervosität nicht nötig gewesen. Natürlich musste ich mit der Interviewerin auf Englisch reden, aber dieses war nur ein kleiner Teil des Interviews. Außerdem war es kein Problem, wenn ich ein Wort nicht wusste und ich hatte die Fragen schon in dem „host family letter“ beantwortet. Ich konnte die Antworten fast auswendig aufsagen. So stellte die nette Interviewerin fest, wie gut mein Englisch ist; das Ergebnis habe ich jedoch nicht erfahren, sondern ist meiner Meinung nach nur für die Agentur bestimmt. (mehr unter www.aifs.de)

Nach zwei Stunden war das Interview vorbei und das Warten begann. Umso größer die Freude, als ich einige Tage später per Post von AIFS erfuhr, dass ich den Test, eine Vorschrift der US-Regierung, bestanden hatte.

Nun hatte ich noch das ein oder andere zu tun. Ich musste ein Bewerbungsvideo über mich und meine Familie drehen. Das sollte alles schnell fertig sein, denn es war schon Februar, und immer mehr Mädchen bewarben sich. Natürlich war dieses die Zeit meiner Abiturvorbereitung, da die Prüfungen Ende Februar anstanden; aber was tut man nicht alles für seine Zukunft. Nebenbei musste ich auch noch zusammen mit meinem Hausarzt eine „medical form“, eine Auskunft über meinen Gesundheitszustand, ausfüllen und Impfungen auffrischen.

Nun fing das große Warten an und das dauerte bei mir gefühlt „ewig“ – zwei Wochen bis zur ersten Anfrage und drei Monate bis zum „match“ – der verbindlichen Zusage „meiner“ Familie. Wohin für mich die Reise geht, darüber berichte ich in der nächsten Ausgabe.

Isabell Nowacki, Dassendorf

<3

Artikel Nr. 2

Amerika – ich komme!

Dassendorf (ino) - Vergangene Woche habe ich über den Start meines Lebens als Au Pair in den USA berichtet. Alle meine Unterlagen standen online und waren nur für interessierte Familien einsehbar. Immer wieder nahmen Familien per E-Mail oder Telefon Kontakt zu mir auf, mit einigen hatte ich eine Videounterhaltung per Skype. Doch irgendwie sprangen immer die Familien kurz vor dem „match“ ab. Das Schlimme war, dass sie sich einfach nicht mehr gemeldet haben. Einigen Familien habe ich selber abgesagt, wenn mir die Familie zu groß oder die Bewerbung nicht sympathisch war. Die Familien präsentieren sich über die Agentur „American Institute für Foreign Study AIFS“ online mit Fotos und einem Essay.

Nach zehn Familienanfragen und drei Monaten kam dann endlich die „Erlösung“. Eigentlich hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass sich noch eine passende Familie meldet. Schließlich war es schon Anfang Juni und ich wollte eigentlich bald los nach Amerika.

Die zehnte Familie, die sich bei mir meldete, war mir von Anfang an total sympathisch, aber ich wollte mich nicht schon wieder zu sehr darauf einlassen und voller Vorfreude sein, weil die Familie ja vielleicht auch wieder den Kontakt abbrechen würde.

Sie wohnen auf Bainbridge Island, einer Insel im Westen von Seattle, mit drei Kindern, vierjährige Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen, und eine 9 jährige Tochter. Nachdem ich das erste Mal mit der Mutter über Skype telefoniert hatte, war ich begeistert. Sie war einfach so nett! Daraufhin gab sie mir die E-Mail-Adressen ihrer vorherigen Au Pairs, die auch aus Deutschland kommen, und ich nahm mit ihnen Kontakt auf – ein Tipp meiner Cousine, die vor vier Jahren als Aupair in USA war.

Auf Grund meiner Tätigkeit beim DLRG hatten eigentlich alle anfragenden Familien Kinder, deren Hobby Schwimmen ist, so eben auch in dieser Familie. Auch das jetzige Au Pair ist Mitglied bei der DLRG und bringt den Zwillingen gerade das Schwimmen bei, das ich weiterführen werde.

Das Au pair beantwortete alle meine Fragen und bestätigte meinen guten Eindruck von der Familie. Drei Tage später führte ich wieder eine Videounterhaltung mit der Mutter. Dabei konnte ich kurz mit den Zwillingen reden und sie waren wirklich sehr süß! An diesem Tag beschlossen wir gemeinsam, dass ich am 13. August zum Vorbereitungsseminar nach New York fliege und am 16. August in Seattle mit dem Flugzeug ankomme. Meine Freude war riesengroß und natürlich musste ich alles erst mal allen Freunden und Bekannten erzählen!

Jetzt ging es noch darum, einen Termin bei der amerikanischen Botschaft zu vereinbaren, um das Visum zu beantragen – am 10. Juli fahre ich nach Berlin und hoffe, dass alles gut geht. Auch den internationalen Führerschein muss ich noch beantragen, Gastfamiliengeschenke kaufen und vor allem viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen, da ich diese lange nicht mehr sehen werde.

Wie es mir in den letzte Wochen vor meinem Abflug am 13. August Richtung New York ergangen ist, werde ich natürlich weiter an dieser Stelle berichten.

Isabell Nowacki, Dassendorf

Drei meiner Süßen, denen ich schwimmen beigebracht habe bei der DLRG Schwarzenbek :)